Armin Herrmann CC BY-NC-SA
Armin Herrmann CC BY-NC-SA

Beschreibung

Das Kofferradio besitzt ein rotes Kunststoffgehäuse mit Winkelskala. Die beiden Stellräder zur Senderwahl und zur Lautstärkeregelung befinden sich vorn oberhalb der Lautsprecherfront, die schwarze Taste zum Ein- und Ausschalten an der oberen Längsseite des Gehäuses. Möglich ist nur der Empfang von Kurz- und Mittelwelle. Deshalb und wegen des Fehlens einer Klangregelung zählte das Gerät in der DDR zu den Radios mit der geringsten Ausstattung. Die Lautsprecherfront besteht, ähnlich dem Stern Automatic, aus einem durch schwarze Linien markierten Metallgitter mit waagerechten Stegen. An den Seitenflächen ist der schwenkbare Tragegriff aus Metall mit schwarzer Oberfläche angebracht. Auf der Frontseite zwischen den zwei Drehreglern ist das RFT-Logo zu sehen. Das bereits 1957 geschaffene Warenzeichen wurde ab 1979 vom Großkombinat Rundfunk und Fernsehen in Staßfurt, eine Zusammenführung der Kombinate „Stern-Radio-Berlin“ und „Tonmöbel Staßfurt“ benutzt.

ObjektartKofferradio
MaßeLxBxH 25 cm x 7 cm x 16 cm
MaterialKunststoff, Metall
Inventarnummer2189/96-DDR
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:51
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Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR CC BY-NC-SA

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Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.

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