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Beschreibung

An den Blatträndern dieses Nachdrucks des späten 18. Jahrhunderts sind Spuren einer Bindung mit rötlicher Färbung erhalten. Ebenso wie die übrigen Nachdrucke aus der "Topographie Electoratus Brandenburgici" gehört die Radierung zu den älteren Sammlungsbeständen des Potsdam Museums. Zechlin im Landkreis Ostprignitz-Ruppin ist heute ein Stadtteil von Rheinsberg. 1237 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung des auf eine slawische Siedlung zurückgehenden Dorfes. Ebenso wie zahlreiche Orte in Brandenburg-Preußen wurde Zechlin während des Dreißigjährigen Krieges stark zerstört. Am Ufer des Schwarzen Sees gelegen, erhielt der Ort im 14. Jahrhundert eine erste befestigte Burg, die unter den Hohenzollern in den darauf folgenden beiden Jahrhunderten zu einem Schloss umgebaut wurde. [Uta Kaiser] Originaltitel: Ambt Zechlin

ObjektartGrafik
MaßeBlatt: 32,2 x 37,0 cm
MaterialNachdruck
Inventarnummer80-457-K2a
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:52
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Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte CC BY-NC-SA

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Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

Das Potsdam Museum wurde 1909 von Potsdamer Bürgern und Mäzenen, die im Potsdamer Kunstverein und Potsdamer Museumsverein aktiv waren, als Städtisches Museum gegründet. Bereits in den Anfängen des Museums wurden umfangreiche Nachlässe, Stiftungen und Schenkungen mit historischem und kulturellem Wert dem städtischen Museum übergeben. Heute zählen die Sammlungsbestände des Museums über 200.000 Objekte. Wichtige Sammlungsschwerpunkte bilden dabei die Bereiche Bildende Kunst, Fotografie, Alltagskultur und Angewandte Kunst, Schrift und Druck sowie die umfangreiche Museumsbibliothek. Das Potsdam Museum hat in den vergangenen 100 Jahren eine wechselvolle Geschichte erlebt und häufig seinen Standort gewechselt. 2012 kehrte es an seinen Gründungsstandort in das Alte Rathaus am Alten Markt im Herzen der Stadt Potsdam zurück. Das Museum widmet sich städtischen Themen im Bereich der Kunst, Kultur und Geschichte. Dem neuen Potsdam Museum als Forum für Kunst und Geschichte stehen drei Etagen zur Verfügung. Seit 2013 ist die neue stadtgeschichtliche Dauerausstellung zu besuchen. In zehn themenorientierten Modulen wird die Stadt- und Kulturgeschichte Potsdams auch im Kontext überregionaler Ereignisse präsentiert. Neben der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Präsentation der Stadtgeschichte hat das Potsdam Museum den Auftrag, regionale Kunst zu sammeln und auszustellen. Mit den Ausstellungen zur Bildenden Kunst möchte das Potsdam Museum nicht nur Künstlerinnen und Künstler der Region vorstellen, sondern auch überregionale und internationale Kunstpositionen vermitteln. Als Ausstellungsflächen stehen dafür der Galerieraum für Bildende Kunst im Sockelgeschoss und die Sonderausstellungsflächen im Erdgeschoss, die auch für Fotografie- und Geschichtsausstellungen genutzt werden, zur Verfügung.

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