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Beschreibung

Recz (Reetz) liegt nördlich von Choszczno (Arnswalde) in der polnischen Woiwodschaft Westpommern (vgl. Inv.-Nr. 80-452-K2). 1294 bauten Zisterzienserinnen ein Kloster auf den Ruinen einer slawischen Burganlage ("A. Closter Kirche"). Vom 14. bis zum frühen 19. Jahrhundert gehörte Reetz der aus Schleswig-Holstein stammenden Adelsfamilie Wedell. Während des Krieges zwischen Polen-Litauen und dem Deutschen Ritterorden erlitt Reetz ebenso wie Arnswalde schwere Verwüstungen. Über die Ereignisse des Dreißigjährigen Krieges in Reetz berichtet die "Topographia Electoratus Brandenburgici", aus der Erstdruck der Radierung stammt: "Ein Brandeburgisch Städtlein / in der Neuen Marck / an den Pommerischen Gräntzen / zwischen Arnswalde / und Falckenburg / in der Gegend Kurtau / und Kalis / und an der Ihne / gelegen. An. 1627. ließ der König auß Schweden 2. Regiment zu Roß / und eines zu Fuß / wider Polen / in Mechelnburg [...] werben / welche im Februario aufbrachen / ihren wegen zwischen Pommern / und der Marck hinauff nahmen / über die Oder kamen / Retz erreichten / sich in Eyl eines Passes bey Satzig bemächtigten / und gar gemächlich von dannen nach Hammerstein in Pomerellen giengen / daselbst sie im Städtlein so allbereit Polnisch / vom Polnischen General Konite Polßky belägert / und zum Accord gebracht worden seynd." [Uta Kaiser] Originaltitel: Stadt Retz

ObjektartGrafik
MaßeBlatt: 30,5 x 38,8 cm
MaterialNachdruck von Platte
Inventarnummer80-458-K2a
Stand der Infomationen2025-05-08 14:38:04
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Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte CC BY-NC-SA

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Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

Das Potsdam Museum wurde 1909 von Potsdamer Bürgern und Mäzenen, die im Potsdamer Kunstverein und Potsdamer Museumsverein aktiv waren, als Städtisches Museum gegründet. Bereits in den Anfängen des Museums wurden umfangreiche Nachlässe, Stiftungen und Schenkungen mit historischem und kulturellem Wert dem städtischen Museum übergeben. Heute zählen die Sammlungsbestände des Museums über 200.000 Objekte. Wichtige Sammlungsschwerpunkte bilden dabei die Bereiche Bildende Kunst, Fotografie, Alltagskultur und Angewandte Kunst, Schrift und Druck sowie die umfangreiche Museumsbibliothek. Das Potsdam Museum hat in den vergangenen 100 Jahren eine wechselvolle Geschichte erlebt und häufig seinen Standort gewechselt. 2012 kehrte es an seinen Gründungsstandort in das Alte Rathaus am Alten Markt im Herzen der Stadt Potsdam zurück. Das Museum widmet sich städtischen Themen im Bereich der Kunst, Kultur und Geschichte. Dem neuen Potsdam Museum als Forum für Kunst und Geschichte stehen drei Etagen zur Verfügung. Seit 2013 ist die neue stadtgeschichtliche Dauerausstellung zu besuchen. In zehn themenorientierten Modulen wird die Stadt- und Kulturgeschichte Potsdams auch im Kontext überregionaler Ereignisse präsentiert. Neben der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Präsentation der Stadtgeschichte hat das Potsdam Museum den Auftrag, regionale Kunst zu sammeln und auszustellen. Mit den Ausstellungen zur Bildenden Kunst möchte das Potsdam Museum nicht nur Künstlerinnen und Künstler der Region vorstellen, sondern auch überregionale und internationale Kunstpositionen vermitteln. Als Ausstellungsflächen stehen dafür der Galerieraum für Bildende Kunst im Sockelgeschoss und die Sonderausstellungsflächen im Erdgeschoss, die auch für Fotografie- und Geschichtsausstellungen genutzt werden, zur Verfügung.

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