Schloss Steinhöfel
Beschreibung
Ein Kupferstich von Johann David Frick (1774-1850) nach Friedrich Gilly (1772-1800) mit demselben Motiv war Teil der 1797 in Berlin bei Unger publizierten "Sammlung einiger nützlicher Aufsätze die Baukunst betreffend". Kurze Zeit später erschien die Aquatintaradierung von Johann Gottlob Schumann nach Gilly in dem Tafelband "Landsitz des Königlichen Hofmarschalls v. Massow i. d. Churmark" in Dresden. Die Blätter wurden koloriert und zweifarbig vertrieben. Die Radierung aus der Sammlung des Potsdam Museums zeigt das von David Gilly (1748-1808) und seinem Sohn Friedrich ab 1790 im frühklassizistischen Stil umgebaute Gut. Die Einfahrt markieren zwei von Johann Gottfried Schadow (1764-1850) entworfene Sphingen. [Uta Kaiser] Originaltitel: Einfahrt zum Landsitz des Königl. Hoffmarschals Herrn von Massow zu Steinhöffel in der Churmarck Brandenburg belegen
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Dieses Objekt im Museum
Das Potsdam Museum wurde 1909 von Potsdamer Bürgern und Mäzenen, die im Potsdamer Kunstverein und Potsdamer Museumsverein aktiv waren, als Städtisches Museum gegründet. Bereits in den Anfängen des Museums wurden umfangreiche Nachlässe, Stiftungen und Schenkungen mit historischem und kulturellem Wert dem städtischen Museum übergeben. Heute zählen die Sammlungsbestände des Museums über 200.000 Objekte. Wichtige Sammlungsschwerpunkte bilden dabei die Bereiche Bildende Kunst, Fotografie, Alltagskultur und Angewandte Kunst, Schrift und Druck sowie die umfangreiche Museumsbibliothek. Das Potsdam Museum hat in den vergangenen 100 Jahren eine wechselvolle Geschichte erlebt und häufig seinen Standort gewechselt. 2012 kehrte es an seinen Gründungsstandort in das Alte Rathaus am Alten Markt im Herzen der Stadt Potsdam zurück. Das Museum widmet sich städtischen Themen im Bereich der Kunst, Kultur und Geschichte. Dem neuen Potsdam Museum als Forum für Kunst und Geschichte stehen drei Etagen zur Verfügung. Seit 2013 ist die neue stadtgeschichtliche Dauerausstellung zu besuchen. In zehn themenorientierten Modulen wird die Stadt- und Kulturgeschichte Potsdams auch im Kontext überregionaler Ereignisse präsentiert. Neben der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Präsentation der Stadtgeschichte hat das Potsdam Museum den Auftrag, regionale Kunst zu sammeln und auszustellen. Mit den Ausstellungen zur Bildenden Kunst möchte das Potsdam Museum nicht nur Künstlerinnen und Künstler der Region vorstellen, sondern auch überregionale und internationale Kunstpositionen vermitteln. Als Ausstellungsflächen stehen dafür der Galerieraum für Bildende Kunst im Sockelgeschoss und die Sonderausstellungsflächen im Erdgeschoss, die auch für Fotografie- und Geschichtsausstellungen genutzt werden, zur Verfügung.

