Anwesenheitsliste Männer-Gesang-Verein-Baruth

Quelle, Chorbuch, 1948 Samira Joy Quanz CC BY-NC-SA
Chorbuch, 1948 Georg Goes CC BY-NC-SA

Beschreibung

Anwesenheitsliste Männer-Gesang-Verein-Baruth, 13. Mai 1948. Das Buch wurde ursprünglich als Tenor-Notenbuch (?) im jahr 1894 vorgesehen. Chorleiter Erich Domagk widmete es 1948 zu einer Anwesenheitsliste um. Neben dieser liegen in dem Buch auch Einladungen zu Chorauftritten ("10 Jahre DDR, 'Fest des Liedes', 1959) und Programmzettel. Das Stadtmuseum Baruth befindet sich im ehemaligen Amtsgericht am heutigen Ernst-Thälmann-Platz in Baruth. In fünf Räumen zeigt das Museumsteam unter der Leitung von Ute Nitsche Objekte aus der Baruther Stadtgeschichte. Einen Schwerpunkt bilden archäologische Funde des Brandenburgischen Archäologischen Landesmuseums. Weiterhin sind zahlreiche Werkzeuge verschiedener Handwerke ausgestellt. Auch finden sich Modelle des Schlossareals und des Mühlenbergs. Sehenswert sind Stühle aus dem ehemaligen Amtsgericht. In Kooperation mit dem Museum Baruther Glashütte sind in einem Depot im Amtsgericht Teile der Sammlung Siegfried Lachmann, Potsdam, verwahrt. Die Gebrauchsgläser und gusseisernen Haushaltsgegenstände sind ein Fundus für Ausstellungen des Museums Baruther Glashütte und des Stadtmuseum Baruth.

ObjektartQuelle
MaßeB: 23 cm, H: 29 cm
MaterialPapier, Pappe, Tinte
InventarnummerSMB20004
Stand der Infomationen2026-01-08 15:22:55
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Museum Baruther Glashütte CC BY-NC-SA

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Museum Baruther Glashütte

Das Museum Baruther Glashütte ist spezialisiert auf Glas- und Technikgeschichte. Es ist ein authentischer Standort der Industriekultur in der Werkssiedlung Baruther Glashütte, die seit 1716 entstanden ist. Die Museumsgebäude „Neue Hütte“ (Bj. 1861), Dampfschleiferei (Bj. 1894) und „Haus am Hüttenbahnhof“ (Bj. 1875) sind Einzeldenkmale und Teil eines Ensembles aus über 30 Gebäuden, die selbst als Exponate zu werten sind. Das Museum ist Mit-Initiator einer Initiative, die 2023 erfolgreich der manuellen Glasfertigung von mundgeblasenem Hohl- und Flachglas den UNESCO-Status des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit verschafft hat und zeigt regelmäßig Sonderausstellungen zu Themen der Geschichte des Glases und der allgemeinen Kulturgeschichte. In der Neuen Hütte wird die über 3000-jährige Geschichte des Glases sowie die über 300-jährige Betriebsgeschichte der Baruther Glashütte in der Standesherrschaft Solms-Baruth erzählt, die bis 1815 zu Sachsen gehörte. Im 1. OG findet sich eine Darstellung der physikalischen und chemischen Eigenschaften des Glases, die Beschreibung der Blütezeit im 19. Jahrhundert sowie der Anfänge und des Niedergangs bis zur Schließung im Jahr 1980. Auch werden Aspekte des sozialen Lebens des Arbeitermilieus behandelt. Vom Auftaktraum, der historischen Hafenstube, gelangen die Besuchenden in die imposante Ofenhalle. Dort beeindruckt die historische Einrichtung und insbesondere der Siemens-Wannenofen mit 20 Tonnen erkalteten Glases. In der Ofenhalle befindet sich auch ein Glasstudio, das den Gästen einen praktischen Einblick in die uralte Technik der manuellen Glasfertigung gewährt und das Mitmachangebot „selbst Glas blasen“ anbietet. Weitere museumspädagogische Aktionen können gebucht werden. Die Abteilung „Burger-Ausstellung“ widmet sich in der historischen Dampfschleiferei Leben und Werk von Reinhold Burger (1866-1954). Er ist der Erfinder der Thermosflasche (1903) und auch ein Pionier der Röntgentechnologie (Herstellung der ersten Röntgenröhre in Berlin im Jahr 1896). Die Burger-Ausstellung gewährt Einblicke in die Beziehungsgeschichte zwischen Glas und technischem Fortschritt (Vakuumtechnik, Dewar-Gefäße u.v.m.). Das Museum verfügt rund 5000 Objekte, darunter Trink- und andere Gläser von der Antike bis zur heutigen Studioglasbewegung. Einen wesentlichen Bestandteil bilden zudem Werkzeuge der Glasherstellung, insbesondere zur Fertigung von „Großzeug“ und Beleuchtungsglas, was sich auch in der bedeutenden Sammlung von Lampenschirmen widerspiegelt. Darüber hinaus ist die historische Überlieferung der Baruther Glashütte in einem Betriebsarchiv dokumentiert, das Akten aus dem 19. Jahrhundert mit einem Schwerpunkt auf der „VEB-Zeit“ enthält. Link für unserer aktuellen Sonderausstellung: https://www.baruther-glashuette.de/museum/sonderausstellungen/ Kontakt: Hüttenweg 20 15837 Baruth/Mark GT Glashütte Tel: 033704-9809-14 Fax: 033704-9809-22 E-Mail: info@museumsdorf-glashuette.de

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