Blick vom Brauhausberg auf Potsdam und Umgebung

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Beschreibung

Der Berliner Graphiker Julius Tempeltey (1802-1870) war seit Beginn der 1830er Jahre für mehrere Berliner Verlage als Lithograph tätig. Zu seinen Auftraggebern zählten u.a. der Verleger und Kunsthändler Louis Sachse (1798-1877) und das 1818 gegründete Königlich Lithographische Institut. Tempeltey lithographierte Ansichten von Berlin, der Provinz Brandenburg und Potsdam. Vier von seiner Hand hergestellte Blätter mit Darstellungen von Schloss Sanssouci und Charlottenhof, der 1823 an der heutigen Heinrich-Mann-Allee erbauten Kadettenanstalt und dieser Blick auf den westlichen Teil der Stadt Postdam von der Garnisonkirche bis zum Neuen Palais, befinden sich in der Sammlung des Potsdam Museums. Der Zeichner der Vorlage für die Lithographie, Wilhelm Julius, lässt sich in der Literatur bislang allein anhand dieses Blattes nachweisen. [Uta Kaiser] Originaltitel: Ein Blick vom Brauhausberge auf Potsdam u. seine Umgebung.

ObjektartGrafik
MaßeBlatt: 34,5 x 44,6 cm
MaterialLithografie
Inventarnummer80-327-K2a
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:52
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Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte CC BY-NC-SA

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Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

Das Potsdam Museum wurde 1909 von Potsdamer Bürgern und Mäzenen, die im Potsdamer Kunstverein und Potsdamer Museumsverein aktiv waren, als Städtisches Museum gegründet. Bereits in den Anfängen des Museums wurden umfangreiche Nachlässe, Stiftungen und Schenkungen mit historischem und kulturellem Wert dem städtischen Museum übergeben. Heute zählen die Sammlungsbestände des Museums über 200.000 Objekte. Wichtige Sammlungsschwerpunkte bilden dabei die Bereiche Bildende Kunst, Fotografie, Alltagskultur und Angewandte Kunst, Schrift und Druck sowie die umfangreiche Museumsbibliothek. Das Potsdam Museum hat in den vergangenen 100 Jahren eine wechselvolle Geschichte erlebt und häufig seinen Standort gewechselt. 2012 kehrte es an seinen Gründungsstandort in das Alte Rathaus am Alten Markt im Herzen der Stadt Potsdam zurück. Das Museum widmet sich städtischen Themen im Bereich der Kunst, Kultur und Geschichte. Dem neuen Potsdam Museum als Forum für Kunst und Geschichte stehen drei Etagen zur Verfügung. Seit 2013 ist die neue stadtgeschichtliche Dauerausstellung zu besuchen. In zehn themenorientierten Modulen wird die Stadt- und Kulturgeschichte Potsdams auch im Kontext überregionaler Ereignisse präsentiert. Neben der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Präsentation der Stadtgeschichte hat das Potsdam Museum den Auftrag, regionale Kunst zu sammeln und auszustellen. Mit den Ausstellungen zur Bildenden Kunst möchte das Potsdam Museum nicht nur Künstlerinnen und Künstler der Region vorstellen, sondern auch überregionale und internationale Kunstpositionen vermitteln. Als Ausstellungsflächen stehen dafür der Galerieraum für Bildende Kunst im Sockelgeschoss und die Sonderausstellungsflächen im Erdgeschoss, die auch für Fotografie- und Geschichtsausstellungen genutzt werden, zur Verfügung.

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