Potsdam vom Brauhausberg aus gesehen
Beschreibung
Auf einer Lichtung des Brauhausberges hat sich eine Familie niedergelassen - nicht etwa, um die Aussicht zu genießen, sondern um die dort weidenden Schafe in Augenschein zu nehmen. Über diese idyllische Szene hinweg öffnet sich dem Betrachter der kolorierten Radierung der Blick auf die Havel und die von üppiger Vegetation umgebene Stadt Potsdam. Der Berliner Akademieprofessor Peter Ludwig Lütke (1759-1831) zeichnete um das Jahr 1796 vier Ansichten Potsdams, die von Daniel Berger (1744-1824) lithographiert und 1802 auf der Berliner Akademieausstellung präsentiert wurden. Die kleine Serie schloss den Blick von Sanssouci auf die Stadt (Inv.-Nr. 79-86-K2b), die Sicht vom Park des Jagdschlosses Glienicke Richtung Potsdam (Inv.-Nr. 79-85-K2b) sowie Potsdam vom Marmorpalais aus ein. [Uta Kaiser]
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Dieses Objekt im Museum
Das Potsdam Museum wurde 1909 von Potsdamer Bürgern und Mäzenen, die im Potsdamer Kunstverein und Potsdamer Museumsverein aktiv waren, als Städtisches Museum gegründet. Bereits in den Anfängen des Museums wurden umfangreiche Nachlässe, Stiftungen und Schenkungen mit historischem und kulturellem Wert dem städtischen Museum übergeben. Heute zählen die Sammlungsbestände des Museums über 200.000 Objekte. Wichtige Sammlungsschwerpunkte bilden dabei die Bereiche Bildende Kunst, Fotografie, Alltagskultur und Angewandte Kunst, Schrift und Druck sowie die umfangreiche Museumsbibliothek. Das Potsdam Museum hat in den vergangenen 100 Jahren eine wechselvolle Geschichte erlebt und häufig seinen Standort gewechselt. 2012 kehrte es an seinen Gründungsstandort in das Alte Rathaus am Alten Markt im Herzen der Stadt Potsdam zurück. Das Museum widmet sich städtischen Themen im Bereich der Kunst, Kultur und Geschichte. Dem neuen Potsdam Museum als Forum für Kunst und Geschichte stehen drei Etagen zur Verfügung. Seit 2013 ist die neue stadtgeschichtliche Dauerausstellung zu besuchen. In zehn themenorientierten Modulen wird die Stadt- und Kulturgeschichte Potsdams auch im Kontext überregionaler Ereignisse präsentiert. Neben der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Präsentation der Stadtgeschichte hat das Potsdam Museum den Auftrag, regionale Kunst zu sammeln und auszustellen. Mit den Ausstellungen zur Bildenden Kunst möchte das Potsdam Museum nicht nur Künstlerinnen und Künstler der Region vorstellen, sondern auch überregionale und internationale Kunstpositionen vermitteln. Als Ausstellungsflächen stehen dafür der Galerieraum für Bildende Kunst im Sockelgeschoss und die Sonderausstellungsflächen im Erdgeschoss, die auch für Fotografie- und Geschichtsausstellungen genutzt werden, zur Verfügung.

