Blick vom Brauhausberg - von der Neustädter Havelbucht bis zur Heiligengeistkirche

Digitalisierungslabor der FH Potsdam CC BY-NC-SA

Beschreibung

Hans Fincke (1800-1849) zählte in den 1830er und 1840er Jahren zu den ausgezeichnetesten Stahlstechern in Berlin. In London ausgebildet und zunächst dort tätig gewesen, gründete er nach seiner Rückkehr nach Berlin ein Atelier, das sich auf die Reproduktion von Veduten spezialisierte. Dieses Blatt stach Fincke nach einer Vorlage von Wilhelm Loeillot (tätig 1827 - 1876 in Berlin) gemeinsam mit weiteren brandenburgischen Ansichten Loeillots für den 1847 gegründeten Verlag von F. Sala. Auf halber Höhe des Brauhausberges hat sich der Künstler niedergelassen. Zwei Repoussoirfiguren führen in das Bild hinein und richten den Blick des Betrachters nach Westen zur Garnison- und nach Osten zur Heiligengeistkirche. Der Stahlstich wurde 1987 vom damaligen Bezirksmuseum Potsdam aus Privatbesitz erworben. [Uta Kaiser] Originaltitel: Potsdam.

ObjektartGrafik
MaßeBlatt: 15,1 x 21,1 cm
MaterialStahlstich
Inventarnummer87-1706-K2
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:52
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Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte CC BY-NC-SA

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Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

Das Potsdam Museum wurde 1909 von Potsdamer Bürgern und Mäzenen, die im Potsdamer Kunstverein und Potsdamer Museumsverein aktiv waren, als Städtisches Museum gegründet. Bereits in den Anfängen des Museums wurden umfangreiche Nachlässe, Stiftungen und Schenkungen mit historischem und kulturellem Wert dem städtischen Museum übergeben. Heute zählen die Sammlungsbestände des Museums über 200.000 Objekte. Wichtige Sammlungsschwerpunkte bilden dabei die Bereiche Bildende Kunst, Fotografie, Alltagskultur und Angewandte Kunst, Schrift und Druck sowie die umfangreiche Museumsbibliothek. Das Potsdam Museum hat in den vergangenen 100 Jahren eine wechselvolle Geschichte erlebt und häufig seinen Standort gewechselt. 2012 kehrte es an seinen Gründungsstandort in das Alte Rathaus am Alten Markt im Herzen der Stadt Potsdam zurück. Das Museum widmet sich städtischen Themen im Bereich der Kunst, Kultur und Geschichte. Dem neuen Potsdam Museum als Forum für Kunst und Geschichte stehen drei Etagen zur Verfügung. Seit 2013 ist die neue stadtgeschichtliche Dauerausstellung zu besuchen. In zehn themenorientierten Modulen wird die Stadt- und Kulturgeschichte Potsdams auch im Kontext überregionaler Ereignisse präsentiert. Neben der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Präsentation der Stadtgeschichte hat das Potsdam Museum den Auftrag, regionale Kunst zu sammeln und auszustellen. Mit den Ausstellungen zur Bildenden Kunst möchte das Potsdam Museum nicht nur Künstlerinnen und Künstler der Region vorstellen, sondern auch überregionale und internationale Kunstpositionen vermitteln. Als Ausstellungsflächen stehen dafür der Galerieraum für Bildende Kunst im Sockelgeschoss und die Sonderausstellungsflächen im Erdgeschoss, die auch für Fotografie- und Geschichtsausstellungen genutzt werden, zur Verfügung.

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