Potsdam vom Brauhausberg mit den Porträts von Friedrich II. und Elisabeth Christine

Michael Lüder CC BY-NC-SA

Beschreibung

Die Vorlage dieser Radierung geht auf einen vor 1730 angefertigten Stich aus dem "Neuen vollständigen Gesang-Buch für die Königliche-Preußische, auch Churfürstliche Brandenburgische und andere Lande, mit einer Vorrede von Johann Caspar Carstedt" zurück. Das Gesangbuch erschien in einer dritten Auflage 1733 bei Rüdiger in Potsdam. In diesem ersten Stich sind anstelle der Porträtvignetten von Friedrich II. und Elisabeth Christine die Bildnisse Friedrich Wilhelms I. und Dorothea zu sehen. Die Datierung des früheren Stichs auf die Zeit vor 1730 lässt sich anhand der Abbildung der in diesem Jahr abgerissenen ersten Garnisonkirche festlegen. Dieses Blatt mit dem Blick auf den Potsdamer Stadtkern vom Brauhausberg wurde circa vier Jahre nach einer 1748 von Johann David Schleuen (nachgew. 1740-1774) in Berlin angefertigten ersten Version mit den Jugendbildnissen Friedrichs II. und Elisabeth Christine angefertigt (Inv.-Nr. 79-62-K2a). Ebenso wie den in den Jahren zuvor entstandenen Veduten wird die Radierung von einer Legende der herausragenden Gebäude der Stadt am unteren Bildrand begleitet (vgl. Inv.-Nr. 79-59-60-K2; 79-60-K2a; 79-61-K2a). [Uta Kaiser]

ObjektartGrafik
MaßeBlatt: 16,5 x 18 cm
MaterialRadierung
Inventarnummer79-63-K2a
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:52
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Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte CC BY-NC-SA

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Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

Das Potsdam Museum wurde 1909 von Potsdamer Bürgern und Mäzenen, die im Potsdamer Kunstverein und Potsdamer Museumsverein aktiv waren, als Städtisches Museum gegründet. Bereits in den Anfängen des Museums wurden umfangreiche Nachlässe, Stiftungen und Schenkungen mit historischem und kulturellem Wert dem städtischen Museum übergeben. Heute zählen die Sammlungsbestände des Museums über 200.000 Objekte. Wichtige Sammlungsschwerpunkte bilden dabei die Bereiche Bildende Kunst, Fotografie, Alltagskultur und Angewandte Kunst, Schrift und Druck sowie die umfangreiche Museumsbibliothek. Das Potsdam Museum hat in den vergangenen 100 Jahren eine wechselvolle Geschichte erlebt und häufig seinen Standort gewechselt. 2012 kehrte es an seinen Gründungsstandort in das Alte Rathaus am Alten Markt im Herzen der Stadt Potsdam zurück. Das Museum widmet sich städtischen Themen im Bereich der Kunst, Kultur und Geschichte. Dem neuen Potsdam Museum als Forum für Kunst und Geschichte stehen drei Etagen zur Verfügung. Seit 2013 ist die neue stadtgeschichtliche Dauerausstellung zu besuchen. In zehn themenorientierten Modulen wird die Stadt- und Kulturgeschichte Potsdams auch im Kontext überregionaler Ereignisse präsentiert. Neben der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Präsentation der Stadtgeschichte hat das Potsdam Museum den Auftrag, regionale Kunst zu sammeln und auszustellen. Mit den Ausstellungen zur Bildenden Kunst möchte das Potsdam Museum nicht nur Künstlerinnen und Künstler der Region vorstellen, sondern auch überregionale und internationale Kunstpositionen vermitteln. Als Ausstellungsflächen stehen dafür der Galerieraum für Bildende Kunst im Sockelgeschoss und die Sonderausstellungsflächen im Erdgeschoss, die auch für Fotografie- und Geschichtsausstellungen genutzt werden, zur Verfügung.

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