Aussicht vom Babelsberg über die Havelwiesen auf Potsdam
Beschreibung
Der unbekannte Künstler dieser Farblithographie wählte den beliebten Blick auf die Stadt vom Park Babelsberg. Rechts wird der Bildausschnitt von der Zichorienmühle und die dahinter liegende Leibgarde-Husaren-Kaserne in der Schiffbauergasse begrenzt, reicht über die Kirchtürme und Schornsteine der Stadt bis hin zum Körnermagazin am Fuße des Brauhausberges, das zu Beginn der 1840er Jahre nach Plänen von Ludwig Persius nach dem Vorbild des Alcazar in Segovia umgebaut wurde. Unterhalb der Heiligengeistkirche ist Heckers Kalkofen zu erkennen, 1843 durch Persius umgebaut (nicht erhalten), links daneben Liebischs Meierei, das heutige Havelhaus, das nach einem Brand im Jahr 1883 sein neues Aussehen von Reinhold Persius erhielt. [Uta Kaiser mit Dank an Andreas Kitschke]
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Dieses Objekt im Museum
Das Potsdam Museum wurde 1909 von Potsdamer Bürgern und Mäzenen, die im Potsdamer Kunstverein und Potsdamer Museumsverein aktiv waren, als Städtisches Museum gegründet. Bereits in den Anfängen des Museums wurden umfangreiche Nachlässe, Stiftungen und Schenkungen mit historischem und kulturellem Wert dem städtischen Museum übergeben. Heute zählen die Sammlungsbestände des Museums über 200.000 Objekte. Wichtige Sammlungsschwerpunkte bilden dabei die Bereiche Bildende Kunst, Fotografie, Alltagskultur und Angewandte Kunst, Schrift und Druck sowie die umfangreiche Museumsbibliothek. Das Potsdam Museum hat in den vergangenen 100 Jahren eine wechselvolle Geschichte erlebt und häufig seinen Standort gewechselt. 2012 kehrte es an seinen Gründungsstandort in das Alte Rathaus am Alten Markt im Herzen der Stadt Potsdam zurück. Das Museum widmet sich städtischen Themen im Bereich der Kunst, Kultur und Geschichte. Dem neuen Potsdam Museum als Forum für Kunst und Geschichte stehen drei Etagen zur Verfügung. Seit 2013 ist die neue stadtgeschichtliche Dauerausstellung zu besuchen. In zehn themenorientierten Modulen wird die Stadt- und Kulturgeschichte Potsdams auch im Kontext überregionaler Ereignisse präsentiert. Neben der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Präsentation der Stadtgeschichte hat das Potsdam Museum den Auftrag, regionale Kunst zu sammeln und auszustellen. Mit den Ausstellungen zur Bildenden Kunst möchte das Potsdam Museum nicht nur Künstlerinnen und Künstler der Region vorstellen, sondern auch überregionale und internationale Kunstpositionen vermitteln. Als Ausstellungsflächen stehen dafür der Galerieraum für Bildende Kunst im Sockelgeschoss und die Sonderausstellungsflächen im Erdgeschoss, die auch für Fotografie- und Geschichtsausstellungen genutzt werden, zur Verfügung.

