Anders, Jörg P. (1970 - 1999) CC BY-NC-SA

Beschreibung

Sechs Jahre vor dem Tod des Kurfürsten entstanden, würdigt ihn die Herrscherallegorie als Förderer der Künste. Majestätisch sitzt Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg in Rüstung und Kurmantel im Zentrum der Darstellung, die Insignien der Kurwürde - Kurhut und Zepter - neben sich auf einem Tisch. Auf der rechten Seite des Bildes huldigen ihm die Personifikationen der Malerei, Architektur und Skulptur als Beschützer der Künste in Friedenszeiten. Die mythologische Göttin Minerva sowie Herkules verweisen auf die Anstrengungen des Herrschers, den Frieden zu bewahren; der Gott Apoll ist in seiner Funktion als Beschützer der Künste wiedergegeben. Während die Personifikation des Überflusses aus ihrem Füllhorn Münzen an die Künste verteilen lässt, verkündet Fama mit dem Schriftzug "Immortalitati" die Unsterblichkeit des Ruhmes. Der in Königsberg geborene Michael Willmann hatte bereits um 1657-1658 Aufträge für den kurfürstlichen Hof in Berlin ausgeführt. Das Gemälde wird heute im Jagdschloss Grunewald gezeigt. Dr. Alexandra Nina Bauer

ObjektartGemälde
Maßeohne Rahmen: Höhe: 162.00 cm Breite: 200.00 cm
MaterialÖl auf Leinwand
InventarnummerGK I 8013
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:51
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Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg CC BY-NC-SA

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Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Die Hohenzollern ließen ab dem 17. Jahrhundert neben ihrer Hauptresidenz in Berlin verschiedene Schloss- und Gartenanlagen in der Havellandschaft bei Potsdam errichten. Der Gartengestalter Peter Joseph Lenné fasste im 19. Jahrhundert mehrere dieser Schloss- und Gartenensembles zu einer Kulturlandschaft zusammen, die 1990 in die UNESCO-Liste des Kulturerbes der Menschheit aufgenommen wurde. Die 1995 gegründete Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) pflegt diesen Reichtum brandenburgisch-preußischer Geschichte, betreut die Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen und macht sie auf vielfältige Weise der Öffentlichkeit zugänglich. Die SPSG ist ein Zusammenschluss der nach 1945 getrennten Schlösserverwaltungen in Potsdam und West-Berlin und knüpft an die bereits 1927 im Zuge der Vermögensauseinandersetzung mit dem Haus Hohenzollern gegründete preußische Schlösserverwaltung an. Derzeit verwaltet die SPSG über 150 historische Bauwerke sowie rund 800 Hektar Gartenanlagen. Über 30 Häuser aus fünf Jahrhunderten mit ihren hochkarätigen Kunstsammlungen sind der Öffentlichkeit regelmäßig zugänglich. Dazu gehören in Potsdam u.a. das Schloss Sanssouci, die Bildergalerie, das Neue Palais und Schloss Charlottenhof im Park Sanssouci sowie das Marmorpalais und Schloss Cecilienhof im Potsdamer Neuen Garten. In Berlin betreut die SPSG Schloss und Garten Charlottenburg, Jagdschloss Glienicke, Schloss Schönhausen und die Pfaueninsel. Hinzu kommen die märkischen Schlösser Rheinsberg, Königs Wusterhausen, Caputh und Paretz sowie das Schlossmuseum Oranienburg.

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