Die Nikolaikirche
Beschreibung
Der etwa postkartengroße Stahlstich zeigt den Blick auf die 1849 vollendete Kuppel der Nikolaikirche. Nach dem Brand des Vorgängerbaus 1795 war zwischen 1830-1837 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel ein klassizistischer Bau mit flachem Satteldach gebaut worden. 1843-1849 erhielt er die bis heute das Stadtbild prägende Kuppel durch Ludwig Persius und Friedrich August Stüler. Nach der Vollendung der Kuppel bot der Kirchenbau ein beliebtes Motiv für Künstler und Verleger. Dieser Stahlstich wurde wohl als Teil einer Serie von Carl Hermann Sagert (1822-1889) nach Karl Eduard Biermann (1803-1892) gestochen. Der Blick auf die Nikolaikirche ist von der ehemals am Alten Rathaus vorbeiführenden Schloßstraße aus aufgenommen. [Uta Kaiser] Originaltitel: Ansicht der St. Nicolai-Kirche zu Potsdam von der Schloss-Strasse aus gesehen.
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Dieses Objekt im Museum
Das Potsdam Museum wurde 1909 von Potsdamer Bürgern und Mäzenen, die im Potsdamer Kunstverein und Potsdamer Museumsverein aktiv waren, als Städtisches Museum gegründet. Bereits in den Anfängen des Museums wurden umfangreiche Nachlässe, Stiftungen und Schenkungen mit historischem und kulturellem Wert dem städtischen Museum übergeben. Heute zählen die Sammlungsbestände des Museums über 200.000 Objekte. Wichtige Sammlungsschwerpunkte bilden dabei die Bereiche Bildende Kunst, Fotografie, Alltagskultur und Angewandte Kunst, Schrift und Druck sowie die umfangreiche Museumsbibliothek. Das Potsdam Museum hat in den vergangenen 100 Jahren eine wechselvolle Geschichte erlebt und häufig seinen Standort gewechselt. 2012 kehrte es an seinen Gründungsstandort in das Alte Rathaus am Alten Markt im Herzen der Stadt Potsdam zurück. Das Museum widmet sich städtischen Themen im Bereich der Kunst, Kultur und Geschichte. Dem neuen Potsdam Museum als Forum für Kunst und Geschichte stehen drei Etagen zur Verfügung. Seit 2013 ist die neue stadtgeschichtliche Dauerausstellung zu besuchen. In zehn themenorientierten Modulen wird die Stadt- und Kulturgeschichte Potsdams auch im Kontext überregionaler Ereignisse präsentiert. Neben der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Präsentation der Stadtgeschichte hat das Potsdam Museum den Auftrag, regionale Kunst zu sammeln und auszustellen. Mit den Ausstellungen zur Bildenden Kunst möchte das Potsdam Museum nicht nur Künstlerinnen und Künstler der Region vorstellen, sondern auch überregionale und internationale Kunstpositionen vermitteln. Als Ausstellungsflächen stehen dafür der Galerieraum für Bildende Kunst im Sockelgeschoss und die Sonderausstellungsflächen im Erdgeschoss, die auch für Fotografie- und Geschichtsausstellungen genutzt werden, zur Verfügung.

