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Beschreibung

Johann Friedrich Nagel veröffentlichte um 1795 eine erste Ansicht auf das Stadtschloss von dieser Perspektive. Nach der Vollendung der Nikolaikirche wurden zahlreiche Veduten mit Blick auf die nun hinter dem Stadtschloss aufragende Kuppel publiziert. Der Stahlstich stammt aus der letzten Lieferung der 1837-1856 bei den Brüdern Lange in Darmstadt herausgegebenen "Original-Ansichten der vornehmsten Städte in Deutschland, ihrer wichtigsten Dome, Kirchen und sonstigen Baudenkmäler alter und neuer Zeit", die insgesamt 1.500 Stiche umfasste. Die Zeichnung zu diesem Blatt fertigte der aus Straßburg stammende Graphiker H. Worms an, den Stahlstich der in Süddeutschland tätige Ludwig Rohbock (1824-1893). 1922 fertigte der Potsdamer Künstler Walter Bullert (1895-1986) zwei Graphikmappen für den Verlag von Karl Heidkamp nach Vorbildern des 18. Jahrhunderts an. Die erste Publikation, "Potsdam zur Zeit Friedrichs des Großen und heute", folgt den Radierungen von Johann Friedrich Nagel in der "Sammlung einiger schönen Ansichten von Potsdam", um 1790 zuerst in Berlin bei Jean Morino erschienen. Darunter war der Blick auf das Stadtschloss vom Lustgarten, auf die auch der von Worms und Rohbock angefertigte Stahlstich zurückgeht. [Uta Kaiser] Originaltitel: Das Koenigliche Schloss in Potsdam

ObjektartGrafik
MaßeBlatt: 21 x 26 cm
MaterialStahlstich
Inventarnummer80-370-K2a
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:52
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Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte CC BY-NC-SA

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Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

Das Potsdam Museum wurde 1909 von Potsdamer Bürgern und Mäzenen, die im Potsdamer Kunstverein und Potsdamer Museumsverein aktiv waren, als Städtisches Museum gegründet. Bereits in den Anfängen des Museums wurden umfangreiche Nachlässe, Stiftungen und Schenkungen mit historischem und kulturellem Wert dem städtischen Museum übergeben. Heute zählen die Sammlungsbestände des Museums über 200.000 Objekte. Wichtige Sammlungsschwerpunkte bilden dabei die Bereiche Bildende Kunst, Fotografie, Alltagskultur und Angewandte Kunst, Schrift und Druck sowie die umfangreiche Museumsbibliothek. Das Potsdam Museum hat in den vergangenen 100 Jahren eine wechselvolle Geschichte erlebt und häufig seinen Standort gewechselt. 2012 kehrte es an seinen Gründungsstandort in das Alte Rathaus am Alten Markt im Herzen der Stadt Potsdam zurück. Das Museum widmet sich städtischen Themen im Bereich der Kunst, Kultur und Geschichte. Dem neuen Potsdam Museum als Forum für Kunst und Geschichte stehen drei Etagen zur Verfügung. Seit 2013 ist die neue stadtgeschichtliche Dauerausstellung zu besuchen. In zehn themenorientierten Modulen wird die Stadt- und Kulturgeschichte Potsdams auch im Kontext überregionaler Ereignisse präsentiert. Neben der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Präsentation der Stadtgeschichte hat das Potsdam Museum den Auftrag, regionale Kunst zu sammeln und auszustellen. Mit den Ausstellungen zur Bildenden Kunst möchte das Potsdam Museum nicht nur Künstlerinnen und Künstler der Region vorstellen, sondern auch überregionale und internationale Kunstpositionen vermitteln. Als Ausstellungsflächen stehen dafür der Galerieraum für Bildende Kunst im Sockelgeschoss und die Sonderausstellungsflächen im Erdgeschoss, die auch für Fotografie- und Geschichtsausstellungen genutzt werden, zur Verfügung.

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