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Beschreibung

Zwischen 1747 und 1774 publizierten Johann David Schleuen d.Ä. (1711-1771) und seine Söhne "Verschiedene Prospecte & Vorstellungen von Berlin, Potsdam, Schwedt usw." Blatt Nr. 39 zeigt den "Prospect des Königl. Schlosses und Marstalls zu Potsdam, von der Garten-Seite, so wie sich Selbiges in einiger Entfernung, vor der Stadt, praesentiret". Schleuen richtet in dieser Radierung den Blick vom Brauhausberg auf das durch Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff 1744-1752 umgebaute Stadtschloss, die linkerhand gelegene Orangerie (vgl. Inv.-Nr. 79-58-K2a) sowie den Lustgarten mit dem von Johann Peter Benkert und Johann Gottlieb Heymüller nach Johann August Nahl ausgeführten Neptunbrunnen. [Uta Kaiser] Originaltitel: Prospect des Königl. Schloßes und Marstalls zu Potsdam, von der Garten-Seite, so wie sich Selbiges in einiger Entfernung, vor der Stadt, praesentiret

ObjektartGrafik
MaßePassepartout (Außenmaß): 44,2 x 69 cm
MaterialRadierung
Inventarnummer79-98-K2a
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:52
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Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte CC BY-NC-SA

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Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

Das Potsdam Museum wurde 1909 von Potsdamer Bürgern und Mäzenen, die im Potsdamer Kunstverein und Potsdamer Museumsverein aktiv waren, als Städtisches Museum gegründet. Bereits in den Anfängen des Museums wurden umfangreiche Nachlässe, Stiftungen und Schenkungen mit historischem und kulturellem Wert dem städtischen Museum übergeben. Heute zählen die Sammlungsbestände des Museums über 200.000 Objekte. Wichtige Sammlungsschwerpunkte bilden dabei die Bereiche Bildende Kunst, Fotografie, Alltagskultur und Angewandte Kunst, Schrift und Druck sowie die umfangreiche Museumsbibliothek. Das Potsdam Museum hat in den vergangenen 100 Jahren eine wechselvolle Geschichte erlebt und häufig seinen Standort gewechselt. 2012 kehrte es an seinen Gründungsstandort in das Alte Rathaus am Alten Markt im Herzen der Stadt Potsdam zurück. Das Museum widmet sich städtischen Themen im Bereich der Kunst, Kultur und Geschichte. Dem neuen Potsdam Museum als Forum für Kunst und Geschichte stehen drei Etagen zur Verfügung. Seit 2013 ist die neue stadtgeschichtliche Dauerausstellung zu besuchen. In zehn themenorientierten Modulen wird die Stadt- und Kulturgeschichte Potsdams auch im Kontext überregionaler Ereignisse präsentiert. Neben der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Präsentation der Stadtgeschichte hat das Potsdam Museum den Auftrag, regionale Kunst zu sammeln und auszustellen. Mit den Ausstellungen zur Bildenden Kunst möchte das Potsdam Museum nicht nur Künstlerinnen und Künstler der Region vorstellen, sondern auch überregionale und internationale Kunstpositionen vermitteln. Als Ausstellungsflächen stehen dafür der Galerieraum für Bildende Kunst im Sockelgeschoss und die Sonderausstellungsflächen im Erdgeschoss, die auch für Fotografie- und Geschichtsausstellungen genutzt werden, zur Verfügung.

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