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Beschreibung

Die Ritterakademie war eine 1704 vom Brandenburger Domkapitel gegründete und dem Dom St. Peter und Paul angegliederte Schule. 1937 sollte sie aufgelöst und die Schüler an das damalige Saldern-Gymnasium neben der Johanniskirche, die „Saldria“, verwiesen werden, doch zu einer formellen Auflösung kam es nie. Seit 1948 ist das Domkapitel Rechtsnachfolger der Ritterakademie. Das Evangelische Gymnasium am Dom zu Brandenburg und die Evangelische Grundschule Brandenburg/Havel sehen sich in der Tradition der Ritterakademie. Die Lithographie zeigt die Nordostecke des Hofes mit dem im 18. Jahrhundert aufgestockten und mit einem hohen Mansarddach versehenen Ostflügel auf der rechten Seite. Links davon erhebt sich der Nordflügel, dessen Obergeschoss um 1830 umgestaltet wurde, wobei es zur Beseitigung sämtlicher alten Fenster kam. Die Ansicht kann daher auf die Zeit nach 1830 und vor den Neubau des Haupthauses der Ritterakademie, der anstelle des alten Westflügels 1869/70 erfolgte, datiert werden. [Thomas Sander] u.l.: Druck v. A. Sala. lith. Kunst u. Präge Anst. Berlin; u.r.: Verlag v. Hermann Schönthal in Brandenburg; u.m.: Die Ritterakademie in Brandenburg a/H.

ObjektartLithographie
Maße18,7 x 25,7 cm
MaterialLithographie
InventarnummerV20778Kb
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:52
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Stadtmuseum Brandenburg an der Havel - Frey-Haus CC BY-NC-SA

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Stadtmuseum Brandenburg an der Havel

Das Stadtmuseum Brandenburg an der Havel geht auf die Sammlung des Historischen Vereins zurück, der 1868 gegründet, diese zunächst im Steintorturm, ab 1923 im barocken Frey-Haus ausstellte. Das 1919 vom Spielzeugfabrikanten Ernst Paul Lehmann erworbene und dem Historischen Verein für die stadtgeschichtliche Ausstellung zur Verfügung gestellte Haus übergaben seine Erben 1939 der Stadt über, ebenso übergab der Historische Verein die Sammlungsbestände in städtisches Eigentum. Das Stadtmuseum umfasst heute drei Ausstellungsorte: das Frey-Haus mit seinen Nebengebäuden - ein bürgerliches, barockes Juwel im Zentrum der Altstadt, das Gotische Haus mit seiner Dauerausstellung zu "Alchemie und Alltag" und den mittelalterlichen Steintortum in der Neustadt mit der Sammlung zu Havelschifffahrt. Im Frey-Haus wird in wechselnden Sonderausstellungen die jüngere Stadtgeschichte gezeigt, deren Ereignisse das Leben der Brandenburger bis heute prägen sowie eine ständige Ausstellung zur über hundert Jahre alten Spielzeugtradition in Brandenburg an der Havel, die Kinder wie Sammler für das Blech- und Lineol-Spielzeug "Made in Brandenburg an der Havel" begeistert. Der Steintorturm ist nur zwischen April und Oktober geöffnet, das Gotische Haus während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung.

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