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Beschreibung

Broebes wurde vor allem bekannt durch die für König Friedrich I. in Preußen geschaffene Stichsammlung mit Ansichten aller Stadt- und Lustschlösser, die es um 1700 in Berlin, Potsdam und Umgebung gab. Die 52 Blätter umfassenden „Vues des Palais et Maisons de Plaisance de S. M. le Roy de Prusse“ zeigen wie das hier vorliegende Blatt eine Besonderheit des Künstlers, der zugleich Architekt war: Er stellt die Bauten nicht so dar, wie sie seinerzeit aussahen, sondern korrigierte sie oder entwarf sie mitunter komplett neu. Dies wurde ihm oft zum Vorwurf gemacht, doch Broebes wollte die Bauten nicht so darstellen wie sie sind, sondern wie sie seiner Meinung nach sein sollten. Auf dem vorliegenden Blatt geht der Blick über die im Vordergrund links liegende Dominsel mit einem barockisierten Dom und einer ebenfalls nach barocken Prinzipien errichteten Klausuranlage. Dahinter führt der Mühlendamm hinüber zur Neustadt. Rechts befindet sich die Altstadt und daneben, als höchste Erhebung, der Marienberg mit der 1721 abgerissenen Marienkirche. [Thomas Sander] o.m.: Brandenburg die Haupt Stadt der Chur und Marck Brandenburg; u.l.: J. Broebes d.e.f.c.

ObjektartKupferstich
Maße24,2 x 70,5 cm
MaterialKupferstich
InventarnummerV04920Kb
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:52
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Stadtmuseum Brandenburg an der Havel - Frey-Haus CC BY-NC-SA

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Stadtmuseum Brandenburg an der Havel

Das Stadtmuseum Brandenburg an der Havel geht auf die Sammlung des Historischen Vereins zurück, der 1868 gegründet, diese zunächst im Steintorturm, ab 1923 im barocken Frey-Haus ausstellte. Das 1919 vom Spielzeugfabrikanten Ernst Paul Lehmann erworbene und dem Historischen Verein für die stadtgeschichtliche Ausstellung zur Verfügung gestellte Haus übergaben seine Erben 1939 der Stadt über, ebenso übergab der Historische Verein die Sammlungsbestände in städtisches Eigentum. Das Stadtmuseum umfasst heute drei Ausstellungsorte: das Frey-Haus mit seinen Nebengebäuden - ein bürgerliches, barockes Juwel im Zentrum der Altstadt, das Gotische Haus mit seiner Dauerausstellung zu "Alchemie und Alltag" und den mittelalterlichen Steintortum in der Neustadt mit der Sammlung zu Havelschifffahrt. Im Frey-Haus wird in wechselnden Sonderausstellungen die jüngere Stadtgeschichte gezeigt, deren Ereignisse das Leben der Brandenburger bis heute prägen sowie eine ständige Ausstellung zur über hundert Jahre alten Spielzeugtradition in Brandenburg an der Havel, die Kinder wie Sammler für das Blech- und Lineol-Spielzeug "Made in Brandenburg an der Havel" begeistert. Der Steintorturm ist nur zwischen April und Oktober geöffnet, das Gotische Haus während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung.

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