Kurfürstenhaus und Katharinenkirche

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Beschreibung

Das Kurfürsten- bzw. Storbeckhaus, befand sich im Zentrum der Neustadt östlich der Kreuzung Steinstraße, Ecke Hauptstraße, gegenüber dem Neustädter Rathaus. Sein stadtbildprägender, spätgotischer Maßwerkgiebel ragte weit in die Steinstraße hinein. Der zweigeschossige und verputzte Ziegelbau, wurde 1543 für Bürgermeister Clemens Storbeck (gest. 1549) errichtet. Im Erdgeschoss lag die Diele mit einer von Säulen unterstützten Holzbalkendecke; um sie herum gruppierten sich drei Räume mit Stern- und Netzgewölben sowie zum Hof die Küche. Darüber befanden sich diverse Stuben. In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden die offenen Arkaden im Erdgeschoss zu einem Laden umgebaut. 1913 gelangte das Haus in den Besitz der Stadt. Sie ließ es 1922 umbauen und das Erdgeschoss auf der Giebelseite wieder öffnen. Der Name „Kurfürstenhaus“ entstand im Volksmund durch den gelegentlich hohen Besuch, den die Brandenburger Bürgermeister hier einquartierten, so 1571 Kurfürst Johann Georg (1525-1598). 1945 wurde das Haus zerstört. [Thomas Sander] u.l.: Org.-Rad. v. B. Mannfeld.; u.m.: Deponirt.; Aus Brandenburg; (An der Havel); Verlag von Alexander Duncker in Berlin.; u.l.: Druck v. O. Felsing. Berlin

ObjektartRadierung
Maße22,8 x 17,0 cm
MaterialRadierung
InventarnummerV21423Kb
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:52
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Stadtmuseum Brandenburg an der Havel - Frey-Haus CC BY-NC-SA

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Stadtmuseum Brandenburg an der Havel

Das Stadtmuseum Brandenburg an der Havel geht auf die Sammlung des Historischen Vereins zurück, der 1868 gegründet, diese zunächst im Steintorturm, ab 1923 im barocken Frey-Haus ausstellte. Das 1919 vom Spielzeugfabrikanten Ernst Paul Lehmann erworbene und dem Historischen Verein für die stadtgeschichtliche Ausstellung zur Verfügung gestellte Haus übergaben seine Erben 1939 der Stadt über, ebenso übergab der Historische Verein die Sammlungsbestände in städtisches Eigentum. Das Stadtmuseum umfasst heute drei Ausstellungsorte: das Frey-Haus mit seinen Nebengebäuden - ein bürgerliches, barockes Juwel im Zentrum der Altstadt, das Gotische Haus mit seiner Dauerausstellung zu "Alchemie und Alltag" und den mittelalterlichen Steintortum in der Neustadt mit der Sammlung zu Havelschifffahrt. Im Frey-Haus wird in wechselnden Sonderausstellungen die jüngere Stadtgeschichte gezeigt, deren Ereignisse das Leben der Brandenburger bis heute prägen sowie eine ständige Ausstellung zur über hundert Jahre alten Spielzeugtradition in Brandenburg an der Havel, die Kinder wie Sammler für das Blech- und Lineol-Spielzeug "Made in Brandenburg an der Havel" begeistert. Der Steintorturm ist nur zwischen April und Oktober geöffnet, das Gotische Haus während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung.

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