Neustadt-Eberswalde von der sogenannten Hartsch-Bank
Beschreibung
Major Rudolf Hartsch stellte ca. 1830 südwestlich der Stadt an einem Aussichtspunkt unter einer Eiche (die nach ihm Rudolf-Eiche benannt wurde) eine Bank auf. Der Aussichtspunkt wurde zunächst „Hartsch-Bank“ genannt, etwa ab 1846 „Rudolfs-Eiche“. Er befand sich am oberen Ende der 1905 angelegten Moltke-Treppe (heute Schiller-Treppe). [Thomas Sander] Beschriftung: l.u: nach der Natur gez. u. lith. v. O. Hermann; r.u: gedr. v. M. G. Helmlehner Ober-Wasser-Str. No 11 in Berlin.; m.u.: Neustadt-Eberswalde von der sogenannten Hartsch-Bank. Stallschreibergass No. 47.
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Dieses Objekt im Museum
Die ehemalige Adler-Apotheke ist das älteste Fachwerkhaus der Stadt und eines der bedeutendsten Baudenkmale im Land Brandenburg. Sie beherbergt die städtischen Einrichtungen Kulturamt, Tourist-Information und Museum. In den drei Geschossen des Haupthauses sowie in dem über den Innenhof zu erreichendem Nordflügel werden Dauer- und Sonderausstellungen zur Haus-, Stadt- und Regionalgeschichte präsentiert. Unterschiedliche öffentliche und museumspädagogische Veranstaltungen ergänzen das Angebot des Museums. Unter anderem wird in der Dauerausstellung eine Reproduktion des Eberswalder Goldschatzes, des größten Fundes von Gold aus der Bronzezeit in Europa, gezeigt sowie Eberswalder Ideen, Erfindungen und Persönlichkeiten vorgestellt. Das Museum ist ganzjährig geöffnet, barrierefrei besuchbar und zeigt die Geschichte der Stadt Eberswalde, ihren Aufstieg zu Wiege der preußischen Industrie und Forstgeschichte. Dabei nutzt das Museum seine seit 1905 geführte Sammlung mit mehr als 25.000 Objekten, die seit 2023 erstmals sach- und fachgerecht in einem Depot lagert. Rund 1.300 Objekte sind in der Dauerausstellung zu sehen. Ein Besuch des Museums lohnt sich für Jung und Alt.

