Blick auf die Vorstadt

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Beschreibung

Zu der Vorstadt, die ab 1751 auf königlichem Befehl für die in Neustadt-Eberswalde angesiedelten Messerschmiede aus Ruhla angelegt wurde, gehörten 37 Doppelhäuser mit Wohn- und Arbeitsräumen sowie zwei Schleifmühlen. Die von den Gebrüdern Schickler eingesetzte Verwaltung der Fabrik, wie die Vorstadt (heute Schicklerstraße) bezeichnet wurde, befand sich im Comtoirhaus, das deutlich größte Gebäude in der Bildmitte. Auffällig sind die zahlreichen Pflanzungen junger Pyramiden-Pappeln sowohl an dem Weg, der den Abhang im Vordergrund hinaufführt (jetzt Lessingstraße), als auch hinter der Vorstadt. Ebenso sind entlang der Schwärze und am Weidendamm Bäume gesetzt worden, wohl die von Bellermann erwähnten Ebereschen und Roßkastanien. [Thomas Sander] Beschriftung: l.u.: gez. lith. und verlegt v. 0. Hermann in Berlin.; r.u.: Druck v. M. G. Helmlehner, OberWasserstr. in Berlin.; m.u.: Blick auf die Vorstadt von Neustadt Eberswalde.

ObjektartGrafik
Maße15,8 x 20,3 cm
MaterialLithografie
InventarnummerV 539 K2
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:52
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Museum Eberswalde

Die ehemalige Adler-Apotheke ist das älteste Fachwerkhaus der Stadt und eines der bedeutendsten Baudenkmale im Land Brandenburg. Sie beherbergt die städtischen Einrichtungen Kulturamt, Tourist-Information und Museum. In den drei Geschossen des Haupthauses sowie in dem über den Innenhof zu erreichendem Nordflügel werden Dauer- und Sonderausstellungen zur Haus-, Stadt- und Regionalgeschichte präsentiert. Unterschiedliche öffentliche und museumspädagogische Veranstaltungen ergänzen das Angebot des Museums. Unter anderem wird in der Dauerausstellung eine Reproduktion des Eberswalder Goldschatzes, des größten Fundes von Gold aus der Bronzezeit in Europa, gezeigt sowie Eberswalder Ideen, Erfindungen und Persönlichkeiten vorgestellt. Das Museum ist ganzjährig geöffnet, barrierefrei besuchbar und zeigt die Geschichte der Stadt Eberswalde, ihren Aufstieg zu Wiege der preußischen Industrie und Forstgeschichte. Dabei nutzt das Museum seine seit 1905 geführte Sammlung mit mehr als 25.000 Objekten, die seit 2023 erstmals sach- und fachgerecht in einem Depot lagert. Rund 1.300 Objekte sind in der Dauerausstellung zu sehen. Ein Besuch des Museums lohnt sich für Jung und Alt.

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