Neustadt-Eberswalde, Blatt 40/60 aus der Serie: Brandenburgisches Album, Hamburg 1860

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Beschreibung

Der Standort des Zeichners war ähnlich wie bei der Ansicht von Hans Otto Hermann (vgl. Inv.-Nr. V 1642 K2) südwestlich der Stadt. Im Vergleich mit dem mehr als 25 Jahre zuvor entstandenen Blatt blicken die Spaziergänger nun auf ein geschlossen wirkendes Stadtbild, das einige markante Gebäude erkennen läßt. Zur Datierung der Ansicht kann das neben der Baumgruppe im Vordergrund auffallende langgestreckte, heute noch unter dem Straßenniveau liegende Gebäude herangezogen werden. Es wurde 1856 von dem Schäfereidirektor Schjerning mit der Adresse „An der Lietze 1a“ erbaut (heute Goethestraße). Zwei Wege sind mit zahlreichen Spaziergängern bevölkert, der vor dem Kornfeld dürfte der heutigen Erich-Mühsam-Straße entsprechen. / Hinweis: In der vom Verlag herausgegeben Inhaltsangabe wird das Blatt mit Nr. 33 angegeben, auf dem Blatt selbst aber steht 40; so übernahm es auch Iris Berndt. [Thomas Sander]

ObjektartGrafik
Maße13,8 x 20,7 cm
MaterialStahlstich
Inventarnummerohne Inv.-Nr.
Stand der Infomationen2025-06-20 15:36:09
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Die ehemalige Adler-Apotheke ist das älteste Fachwerkhaus der Stadt und eines der bedeutendsten Baudenkmale im Land Brandenburg. Sie beherbergt die städtischen Einrichtungen Kulturamt, Tourist-Information und Museum. In den drei Geschossen des Haupthauses sowie in dem über den Innenhof zu erreichendem Nordflügel werden Dauer- und Sonderausstellungen zur Haus-, Stadt- und Regionalgeschichte präsentiert. Unterschiedliche öffentliche und museumspädagogische Veranstaltungen ergänzen das Angebot des Museums. Unter anderem wird in der Dauerausstellung eine Reproduktion des Eberswalder Goldschatzes, des größten Fundes von Gold aus der Bronzezeit in Europa, gezeigt sowie Eberswalder Ideen, Erfindungen und Persönlichkeiten vorgestellt. Das Museum ist ganzjährig geöffnet, barrierefrei besuchbar und zeigt die Geschichte der Stadt Eberswalde, ihren Aufstieg zu Wiege der preußischen Industrie und Forstgeschichte. Dabei nutzt das Museum seine seit 1905 geführte Sammlung mit mehr als 25.000 Objekten, die seit 2023 erstmals sach- und fachgerecht in einem Depot lagert. Rund 1.300 Objekte sind in der Dauerausstellung zu sehen. Ein Besuch des Museums lohnt sich für Jung und Alt.

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