Wasserfall bei Neustadt-Eberswalde
Beschreibung
Dieses Deckfarben-Bild mit dem Wasserfall westlich des Zainhammers entspricht sowohl vom Standpunkt als auch seinem grundsätzlichen Aufbau der kolorierten Radierung von Friedrich August Schmidt, die dieser zur gleichen Zeit nach einer Zeichnung von Eduard Barth schuf (vgl. Inv.-Nr.V 5883/3 K2). Zu sehen ist auf beiden Abbildungen ein Teil der sogenannten Schicklerschen Anlagen, die ab 1795 von David Schickler sen. (1711-1775) inmitten eines hügeligen Terrains an der Schwärze im romantischen Stil angelegt wurden. Heute befindet sich an dieser Stelle der Zoo von Eberswalde. Was beide Blätter unterscheidet, ist die reduzierte Farbpalette und die etwas schematische Darstellung von Topographie und Architektur. Der Künstler wird eher nach Vorlage als nach der Natur gearbeitet haben. [Thomas Sander]
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Dieses Objekt im Museum
Die ehemalige Adler-Apotheke ist das älteste Fachwerkhaus der Stadt und eines der bedeutendsten Baudenkmale im Land Brandenburg. Sie beherbergt die städtischen Einrichtungen Kulturamt, Tourist-Information und Museum. In den drei Geschossen des Haupthauses sowie in dem über den Innenhof zu erreichendem Nordflügel werden Dauer- und Sonderausstellungen zur Haus-, Stadt- und Regionalgeschichte präsentiert. Unterschiedliche öffentliche und museumspädagogische Veranstaltungen ergänzen das Angebot des Museums. Unter anderem wird in der Dauerausstellung eine Reproduktion des Eberswalder Goldschatzes, des größten Fundes von Gold aus der Bronzezeit in Europa, gezeigt sowie Eberswalder Ideen, Erfindungen und Persönlichkeiten vorgestellt. Das Museum ist ganzjährig geöffnet, barrierefrei besuchbar und zeigt die Geschichte der Stadt Eberswalde, ihren Aufstieg zu Wiege der preußischen Industrie und Forstgeschichte. Dabei nutzt das Museum seine seit 1905 geführte Sammlung mit mehr als 25.000 Objekten, die seit 2023 erstmals sach- und fachgerecht in einem Depot lagert. Rund 1.300 Objekte sind in der Dauerausstellung zu sehen. Ein Besuch des Museums lohnt sich für Jung und Alt.

