Ansicht vom Zainhammer in das Schwarze Tal bei Neustadt-Eberswalde
Beschreibung
Die Darstellung zeigt die seit 1795 bestehenden Schicklerschen Anlagen am Zainhammerteich. Bei dem Teich handelt es sich eigentlich nur um eine verbreiterte Stelle der Schwärze, die dem Tal auch den Namen gab. Rechts erkennt man ein von Bellermann erwähntes „chinesisches Häuschen auf einer Insel“ (Bellermann 1829, S. 29), das noch um 1850 existiert haben muss, wie eine zu der Zeit entstandene Farblithographie (vgl. Inv.-Nr. V 713 K2) zeigt. Bei dem Häuschen handelt es sich eigentlich um einen chinoisen Parasol mit umlaufender Sitzbank, zu dessen Vorbildern auch das 1787 entstandene und 2004 wiederaufgestellte Exemplar im Neuen Garten von Potsdam gehört. Die Radierung ist Teil der sogenannten Kleinen Folge aus dem Haus des Verlegers Johann Baptist Weiss in Berlin. Es handelt sich dabei um verkleinerte Varianten von größeren Radierungen. [Thomas Sander] Beschriftung: m.u.: Ansicht vom Zainhammer in das schwarze Thal bei Neustadt-Eberswalde. / Berlin bei Bapt. Weiss.; r.u.: F. A. Schmidt sc.
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Dieses Objekt im Museum
Die ehemalige Adler-Apotheke ist das älteste Fachwerkhaus der Stadt und eines der bedeutendsten Baudenkmale im Land Brandenburg. Sie beherbergt die städtischen Einrichtungen Kulturamt, Tourist-Information und Museum. In den drei Geschossen des Haupthauses sowie in dem über den Innenhof zu erreichendem Nordflügel werden Dauer- und Sonderausstellungen zur Haus-, Stadt- und Regionalgeschichte präsentiert. Unterschiedliche öffentliche und museumspädagogische Veranstaltungen ergänzen das Angebot des Museums. Unter anderem wird in der Dauerausstellung eine Reproduktion des Eberswalder Goldschatzes, des größten Fundes von Gold aus der Bronzezeit in Europa, gezeigt sowie Eberswalder Ideen, Erfindungen und Persönlichkeiten vorgestellt. Das Museum ist ganzjährig geöffnet, barrierefrei besuchbar und zeigt die Geschichte der Stadt Eberswalde, ihren Aufstieg zu Wiege der preußischen Industrie und Forstgeschichte. Dabei nutzt das Museum seine seit 1905 geführte Sammlung mit mehr als 25.000 Objekten, die seit 2023 erstmals sach- und fachgerecht in einem Depot lagert. Rund 1.300 Objekte sind in der Dauerausstellung zu sehen. Ein Besuch des Museums lohnt sich für Jung und Alt.

