Das Kloster Chorin bei Neustadt-Eberswalde

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Beschreibung

Theodor Fontane beschrieb in seinem 1873 erstmals herausgegebenen Band "Havelland" aus der fünfbändigen Reihe "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" die Annäherung an das Kloster Chorin. Er empfahl, sich ab dem Bahnhof in einem offenen Wagen "über ein leicht gewelltes Terrain hin", auf den Weg zu machen. "Dies Wellenterrain" sei, so Fontane, auch die Ursache, "daß Chorin, wenn es endlich vor unseren Blicken auftaucht, völlig wie eine Überraschung wirkt. Erst in dem Augenblicke, wo wir den letzten Höhenzug passiert haben, steigt der prächtige Bau, den die Hügelwand bis dahin deckte, aus der Erde auf und steht nun so frei, so bis zur Sohle sichtbar vor uns wie eine korkgeschnitzte Kirche auf einer Tischplatt." (Fontane 1987, Bd. 3, S. 92.) Damals war das Kloster noch Zentrum eines großen Landwirtschaftsbetriebes und lag inmitten kahler, nur von wenigen Bäumen und Büschen belebter Ackerfläche. [Thomas Sander] Beschriftung: l.u.: E. Barth del.; m.u.: Das Kloster Chorin bei Neustadt-Eberswalde.; r.u.: F. A. Schmidt sc.

ObjektartGrafik
Maße11,7 x 17,9 cm
MaterialKolorierte Radierung
InventarnummerV 730 K2
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:52
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Die ehemalige Adler-Apotheke ist das älteste Fachwerkhaus der Stadt und eines der bedeutendsten Baudenkmale im Land Brandenburg. Sie beherbergt die städtischen Einrichtungen Kulturamt, Tourist-Information und Museum. In den drei Geschossen des Haupthauses sowie in dem über den Innenhof zu erreichendem Nordflügel werden Dauer- und Sonderausstellungen zur Haus-, Stadt- und Regionalgeschichte präsentiert. Unterschiedliche öffentliche und museumspädagogische Veranstaltungen ergänzen das Angebot des Museums. Unter anderem wird in der Dauerausstellung eine Reproduktion des Eberswalder Goldschatzes, des größten Fundes von Gold aus der Bronzezeit in Europa, gezeigt sowie Eberswalder Ideen, Erfindungen und Persönlichkeiten vorgestellt. Das Museum ist ganzjährig geöffnet, barrierefrei besuchbar und zeigt die Geschichte der Stadt Eberswalde, ihren Aufstieg zu Wiege der preußischen Industrie und Forstgeschichte. Dabei nutzt das Museum seine seit 1905 geführte Sammlung mit mehr als 25.000 Objekten, die seit 2023 erstmals sach- und fachgerecht in einem Depot lagert. Rund 1.300 Objekte sind in der Dauerausstellung zu sehen. Ein Besuch des Museums lohnt sich für Jung und Alt.

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