Inv. Nr. 178 CC BY-NC-SA
Inv. Nr. 178 CC BY-NC-SA
Inv. Nr. WKT 5 CC BY-NC-SA

Beschreibung

Dachziegel mit dem Abdruck einer Kachelform mit Darstellung der Judith mit dem abgeschlagenen Kopf des Holofernes. Unterhalb bezeichnet "HANS BERMAN 1562". Ofenkacheln mit dieser Signatur sind aus Nord- und Mitteleuropa bekannt. Für den Abdruck auf einem Dachziegel gibt es jedoch keine Parallele. Dieser Befund legt nahe, dass Dachziegel und die wesentlich komplexeren Ofenkacheln in einem Betrieb hergestellt wurden. Museum Angermünde. Foto: Werner Köhler (1929) Lit.: Sune Ambrosiani, Kacheln mit dem Namen Hans Berman. Anzeiger für schweizerische Altertumskunde N.F. 11, 1909, 70-73, URL: https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=zak-002:1909:11::473. Rudolf Schmidt, Sonnenziegel - Feierabendstein. Angermünder Kreiskalender 1929, 99 f., Abb. oben.

ObjektartDachziegel
MaterialIrdenware
Inventarnummer178
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:51
Zum Objekt im Museum Digital
Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. CC BY-NC-SA

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Projekt Verlustsache: Märkische Sammlungen

Der brandenburgische Museumsverband plant die Rekonstruktion, Erschließung und Veröffentlichung dieser einmaligen Quelle. Ziel des Projekts ist es, brandenburgischen und ehemals brandenburgischen – heute polnischen – Museen zu ermöglichen, ihre Kriegs- und Nachkriegsverluste zu identifizieren und ggf. zurückzuerlangen. Das Projekt dient jedoch nicht nur der materiellen Rückführung historischer Sammlungen, sondern darüber hinaus der immateriellen Wiedergutmachung, indem es verirrte Objekte an ihren eigentlichen Ort zurückbringt – oder auch Verlorenes als solches identifizierbar macht. Diese Aufklärungsarbeit – ein Dreivierteljahrhundert nach Kriegsende – dient der Wiederherstellung der kulturellen Identität der einzelnen Museen und der gesamten Museumslandschaft. In Vorbereitung begann der Museumsverband im Jahr 2018 damit, die erhaltenen Teile der Kartei virtuell zusammenzuführen. Die bisher bekannten Karteikarten und Fotos des Katalogs wurden gescannt und in einer Datenbank erfasst. Um gegebanfalls weitere zur Kartei gehörige Dokumente zu identifizieren, bitten wir Sie um Hinweise, wenn sich in Ihren Häusern Fotografien oder Korrespondenzen befinden, die zum „Gesamtkatalog märkischer Heimatmuseen“ aus den 1940er Jahren gehören.

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