Mitteilungen des Uckermärkischen Museums- und Geschichtsvereins 1906
Beschreibung
In dem nachträglich gebundenen Heft des Uckermärkischen Museums- und Geschichts- Vereins Prenzlau, III. Band, 3. Heft, ist der erste Beitrag von Walter Blankenburg "Die Schicksale der Uckermark in den Jahren 1806 bis 1808" über die französische Besatzung in den Koalisationskriegen. Der Artikel im Mitteilungsheft ist ein Auszug aus der Stadtchronik Templin von Blankenburg. Der Schriftzug "Walter Blankenburg" auf dem Deckblatt des Mitteilungsheftes ist die eigene Handschrift Blankenburgs.
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Dieses Objekt im Museum
Das Museum hat seinen Sitz im Prenzlauer Tor, einem der 3 Stadttore der vollständig erhaltenen mittelalterlichen Wehranlage Templins. 1957 eröffnete das Kreisheimatmuseum mit Ausstellungsmodulen zur Ur- und Frühgeschichte, zur Bodenreform und zur lokalen Arbeiterbewegung. In den folgenden Jahren reichte das Spektrum der Sammeltätigkeit von Alltagsgegenständen, Kleidung und Arbeitsgeräten bis zu volkskundlichen Objekten. Im Jahr 2004 entstand die Idee, das Prenzlauer Tor als Gesamtensemble in seinem historischen Erscheinungsbild wieder sichtbar und damit den kulturhistorisch bedeutsamen Ort des Übergangs, des Austausches und Transits erlebbar zu machen. Im Zuge des Umbaus ab 2010 sind störende Ein- und Umbauten entfernt, das historische Gemäuer freigelegt worden. Neue Stahl-Glas-Elemente im Bereich der alten Torbögen machen heute die Blickachse durch Tor, Zwinger und Vortor wieder sichtbar, den Ort als Durchgang und Übergang wieder erlebbar. Diesem Architekturerlebnis fühlt sich die 2012 eröffnete Dauerausstellung inhaltlich verpflichtet. Die über 800 für die Ausstellung ausgewählten Objekte und die sich harmonisch einfügende Ausstellungsgestaltung belegen die außergewöhnliche Geschichte einer Stadt, ihres Umlandes und ihrer Bewohner.






