Eisernes Kreuz 2. Klasse 1914 für Kämpfer

Vorderseite CC BY-NC-SA
Rückseite CC BY-NC-SA
Gesamtansicht CC BY-NC-SA
Gesamtansicht CC BY-NC-SA
Detailansicht CC BY-NC-SA

Beschreibung

Es handelt sich hier um das Eiserne Kreuz 2. Klasse von 1914. An Kämpfer wurde das Kreuz am schwarzen Band mit weißen Seitenstreifen verliehen, Nichtkämpfer erhielten es am weißen Band mit schwarzen Seitenstreifen. Auf der Vorderseite befindet sich im oberen Kreuzarm die preußische Königskrone, mittig auf dem Eisenkreuz der Buchstabe "W" und im unteren Kreuzarm die Jahreszahl "1914". Auf der Rückseite befindet sich die Ausführung der ersten Verleihung des Kreuzes im Jahre 1813. Dort findet sich im oberen Kreuzarm die preußische Königskrone und darunter die Buchstaben "FW", mittig auf dem Eisenkreuz sind 3 Eichenlaubblätter mit 2 Eicheln zu sehen und im unteren Kreuzarm steht die Jahreszahl "1813". Am oberen Ende des Kreuzes befindet sich eine angelötete Öse mit Bandring. Auf dem Bandring sind die eingeschlagenen Buchstaben des Herstellers "WILM" zu finden, d. h. das Kreuz wurde von H. J. Wilm aus Berlin angefertigt.

ObjektartOrden
MaßeL mit Öse: 4,6 cm; B: 4,2 cm; H (Öse): 0,4 cm; L mit Band: 12,8 cm
MaterialEisen, Silber, Stoff
Inventarnummer00306
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:52
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Museum für Stadtgeschichte Templin CC BY-NC-SA

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Museum für Stadtgeschichte Templin

Das Museum hat seinen Sitz im Prenzlauer Tor, einem der 3 Stadttore der vollständig erhaltenen mittelalterlichen Wehranlage Templins. 1957 eröffnete das Kreisheimatmuseum mit Ausstellungsmodulen zur Ur- und Frühgeschichte, zur Bodenreform und zur lokalen Arbeiterbewegung. In den folgenden Jahren reichte das Spektrum der Sammeltätigkeit von Alltagsgegenständen, Kleidung und Arbeitsgeräten bis zu volkskundlichen Objekten. Im Jahr 2004 entstand die Idee, das Prenzlauer Tor als Gesamtensemble in seinem historischen Erscheinungsbild wieder sichtbar und damit den kulturhistorisch bedeutsamen Ort des Übergangs, des Austausches und Transits erlebbar zu machen. Im Zuge des Umbaus ab 2010 sind störende Ein- und Umbauten entfernt, das historische Gemäuer freigelegt worden. Neue Stahl-Glas-Elemente im Bereich der alten Torbögen machen heute die Blickachse durch Tor, Zwinger und Vortor wieder sichtbar, den Ort als Durchgang und Übergang wieder erlebbar. Diesem Architekturerlebnis fühlt sich die 2012 eröffnete Dauerausstellung inhaltlich verpflichtet. Die über 800 für die Ausstellung ausgewählten Objekte und die sich harmonisch einfügende Ausstellungsgestaltung belegen die außergewöhnliche Geschichte einer Stadt, ihres Umlandes und ihrer Bewohner.

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