CC BY-NC-SA
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Beschreibung

Die Jagdklapper, auch Hasenklapper genannt, ist ein altes Instrument, mit dem man das Wild aufschreckt und den Schützen zutreibt. Sie fand bei Treibjagden auf Hasen und Füchse Anwendung. Diese Jagdklapper besitzt ein 20 x 10 x 1,5 cm großes Hartholzbrettchen, das als Schlaguntergrund diente. Durch dieses steckte man mittig und im rechten Winkel zur Unterseite einen aus Holz geschnitzten Handgriff, der 5 cm auf der anderen Seite herausragte. In dieses Ende des Griffes schnitzte man längs zum Brettchen einen 1,5 cm breiten und 4 cm tiefen Spalt. Mithilfe eines Holzdübels wurde dort schwenkbar ein kleiner beweglicher Holzhammer angebracht. Dieser schlug bei Bewegung der Jagdklapper zu beiden Seiten auf das Brettchen und verursachte dadurch den gewollten Lärm. Das untere Ende des Griffes wurde durchbohrt und mit einem Band als Aufhängung versehen. Auf der Unterseite des Schlagbrettchens sind zwei eingeritzte Druckbuchstaben "VA" zu erkennen.

ObjektartJagdzubehör
MaßeL: 28,0 cm, B: 20,6 cm, H: 10,2 cm
MaterialHolz, Eisen
Inventarnummer00622
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:52
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Museum für Stadtgeschichte Templin CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Museum für Stadtgeschichte Templin

Das Museum hat seinen Sitz im Prenzlauer Tor, einem der 3 Stadttore der vollständig erhaltenen mittelalterlichen Wehranlage Templins. 1957 eröffnete das Kreisheimatmuseum mit Ausstellungsmodulen zur Ur- und Frühgeschichte, zur Bodenreform und zur lokalen Arbeiterbewegung. In den folgenden Jahren reichte das Spektrum der Sammeltätigkeit von Alltagsgegenständen, Kleidung und Arbeitsgeräten bis zu volkskundlichen Objekten. Im Jahr 2004 entstand die Idee, das Prenzlauer Tor als Gesamtensemble in seinem historischen Erscheinungsbild wieder sichtbar und damit den kulturhistorisch bedeutsamen Ort des Übergangs, des Austausches und Transits erlebbar zu machen. Im Zuge des Umbaus ab 2010 sind störende Ein- und Umbauten entfernt, das historische Gemäuer freigelegt worden. Neue Stahl-Glas-Elemente im Bereich der alten Torbögen machen heute die Blickachse durch Tor, Zwinger und Vortor wieder sichtbar, den Ort als Durchgang und Übergang wieder erlebbar. Diesem Architekturerlebnis fühlt sich die 2012 eröffnete Dauerausstellung inhaltlich verpflichtet. Die über 800 für die Ausstellung ausgewählten Objekte und die sich harmonisch einfügende Ausstellungsgestaltung belegen die außergewöhnliche Geschichte einer Stadt, ihres Umlandes und ihrer Bewohner.

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