Ansichtskarte "Ansicht von Templin aus dem 16ten Jahrhundert"
Beschreibung
Auf der Postkarte ist eine farbige, gemalte Ansicht der Stadt Templin des 16. Jahrhunderts nach einem Kupferstich von Merian zu sehen. Es werden von links nach rechts dargestellt: A. Der Fehre Fluss (heutiger Kanal), B. Petersch Dorffsche Thor (Prenzlauer Tor), C. St. Maria Magdalena, D. Das Rahthauss, E. Mühl Thor (Mühlentor), F. Die Mühle, G. Heydenburgschen Thor (Berliner Tor) und H. St. Georgen. Die Karte wurde auf der Rückseite adressiert, aber nicht verschickt.
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Einordnung
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Dieses Objekt im Museum
Das Museum hat seinen Sitz im Prenzlauer Tor, einem der 3 Stadttore der vollständig erhaltenen mittelalterlichen Wehranlage Templins. 1957 eröffnete das Kreisheimatmuseum mit Ausstellungsmodulen zur Ur- und Frühgeschichte, zur Bodenreform und zur lokalen Arbeiterbewegung. In den folgenden Jahren reichte das Spektrum der Sammeltätigkeit von Alltagsgegenständen, Kleidung und Arbeitsgeräten bis zu volkskundlichen Objekten. Im Jahr 2004 entstand die Idee, das Prenzlauer Tor als Gesamtensemble in seinem historischen Erscheinungsbild wieder sichtbar und damit den kulturhistorisch bedeutsamen Ort des Übergangs, des Austausches und Transits erlebbar zu machen. Im Zuge des Umbaus ab 2010 sind störende Ein- und Umbauten entfernt, das historische Gemäuer freigelegt worden. Neue Stahl-Glas-Elemente im Bereich der alten Torbögen machen heute die Blickachse durch Tor, Zwinger und Vortor wieder sichtbar, den Ort als Durchgang und Übergang wieder erlebbar. Diesem Architekturerlebnis fühlt sich die 2012 eröffnete Dauerausstellung inhaltlich verpflichtet. Die über 800 für die Ausstellung ausgewählten Objekte und die sich harmonisch einfügende Ausstellungsgestaltung belegen die außergewöhnliche Geschichte einer Stadt, ihres Umlandes und ihrer Bewohner.




