Plan einer Weizen- und Roggenmühle

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Beschreibung

Technische Zeichnung einer mittels Wasserturbine betriebenen Mühle in einem Maßstab von 1:100, mit Bemaßung; Längsschnitt, Querschnitt und Giebelansicht der Wassermühle; Querschnitt der Reinigung; Grundrisse von Erdgeschoss und 1. bis 4. Boden; Vermerke "Original", "Wintersemester 1897/1898 Klasse 1" (Vermerk zu Schulhalbjahr und Klassenstufe), "20000 kg Weizen oder 15000 kg Roggen in 24 Stunden" (Leistungsvermerk zur Mühle); Unterschrift des Direktors Gustav Adolf Ehemann; Institutionsstempel Deutsche Müllerschule Dippoldiswalde. Die Zeichnung wurde am 26.03.1898 angefertigt. Es kann nicht sicher ermittelt werden, wann die Fotografie entstanden ist, auch wenn sich eine zeitnahe Anfertigung vermuten lässt. Es handelt sich vermutlich um ein mittels trockenem Gelatineverfahren hergestelltes Negativ. Diese Art der Glasplattennegative waren bis ca. 1930 allgemein im Umlauf.

ObjektartGlasplattennegativ
Maße18 x 24 cm
MaterialNegativverfahren Gelatine-Trockenplatte schwarz-weiß
Inventarnummer1 DMS/F 0006
Stand der Infomationen2025-12-02 11:22:06
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Historische Mühle von Sanssouci CC BY-NC-SA

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Historische Mühle von Sanssouci

Historische Mühle von Sanssouci und Mühlen-Archiv Die Historische Mühle von Sanssouci ist ein produzierendes technisches Museum und gehört zur UNESCO-Welterbestätte der Schlösser und Parks von Potsdam. Der Windmühlenstandort geht bis auf das Jahr 1738 zurück, als eine erste Mühle in Betrieb genommen wurde. Sie diente, wie die ihr nachfolgende, zwischen 1787-91 gebaute Galerieholländerwindmühle als Getreidemühle. Der Mahlbetrieb endete 1858 und bereits 1861 wurde die Mühle zum Denkmal erklärt. Die Holländerwindmühle brannte in den letzten Kriegstagen 1945 aus und wurde zwischen 1983-93 mit dem Ziel einer musealen Nutzung neu errichtet. In den unteren Böden im gemauerten Turm der Windmühle befindet sich die Dauerausstellung, die sich u. a. mit der Geschichte der Windmühlen im 18. und 19. Jahrhundert und der Geschichte der Historischen Mühle beschäftigt. Die Böden im darüber liegenden hölzernen Achtkant dienen der Getreideverarbeitung mittels Mühlentechnik des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Die Historische Mühle wird gemeinsam mit dem Mühlen-Archiv von der Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V. betrieben. Das Mühlen-Archiv pflegt das in den 1990er Jahren entstandene Standortverzeichnis aller vorhandenen Mühlenstandorte Berlin-Brandenburgs und darüber hinaus. Es bewahrt Bildmaterial, Schriftgut und Objekte zu allen mühlenbezogenen Themen.

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