Film kinetische Kunstobjekte "Flaschophon", Barbara Ebner von Eschenbach

Der Film der Glasmacherin Barbara Ebner von Eschenbach zeigt die Bewebung der Glaskugeln in den von ihr gefertigten Flaschen. CC BY-NC-SA

Beschreibung

Glasmacherin Barbara Ebner von Eschenbach mit einer „Flaschophon“-Serie an der Sonderausstellung FlaschenGeist. Der Film zeigt eine Auswahl der gleichnamigen Kunstobjekte, die Ebner von Eschenbach hüttentechnisch im Glasstudio im Museum Baruther Glashütte fertigte. Die Kugeln wurden zuvor glasbläserisch/vor der Lampe hergestellt und am Ofen in die Flasche eingefügt. Differenzierte Geräusche entstehen durch frei rotierende, harte Glaskugeln im gläsernen, tropfenförmigen Gehäuse. Es ist eine optische Beweglichkeit, - "Geist springt umher". Die Kunsthandwerkerin wechselt in die Kunst durch ihr Spiel mit Bild und Ton. Sie fängt die Murmeln ein. „Gefangen im Glas“ haben sie nur geringe Bewegungsmöglichkeiten, ein "Ausbruch" ist nur durch Zerstörung möglich. Die Objekte entstanden, in dem die Flaschen beim Einfügen der Kugel zunächst einen weiten Flaschenhals aufwiesen. Dieser wurde eingeschnürt/verjüngt. Ebner von Eschenbach gelang ein Spiel mit Zauber, Handwerk und „Unmöglichkeit“. Ein aktives Benutzen in der Ausstellung ist erwünscht. Für ein Multiple schuf Ebner von Eschenbach verkleinerte Flaschen vor der Lampe.

ObjektartFilm
Maßenoch nachtragen
MaterialGlas, hüttentechnisch bearbeitet; Kugeln vor der Lampe geblasen
InventarnummerFGF9
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:50
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Museum Baruther Glashütte CC BY-NC-SA

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Museum Baruther Glashütte

Das Museum Baruther Glashütte ist spezialisiert auf Glas- und Technikgeschichte. Es ist ein authentischer Standort der Industriekultur in der Werkssiedlung Baruther Glashütte, die seit 1716 entstanden ist. Die Museumsgebäude „Neue Hütte“ (Bj. 1861), Dampfschleiferei (Bj. 1894) und „Haus am Hüttenbahnhof“ (Bj. 1875) sind Einzeldenkmale und Teil eines Ensembles aus über 30 Gebäuden, die selbst als Exponate zu werten sind. Das Museum ist Mit-Initiator einer Initiative, die 2023 erfolgreich der manuellen Glasfertigung von mundgeblasenem Hohl- und Flachglas den UNESCO-Status des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit verschafft hat und zeigt regelmäßig Sonderausstellungen zu Themen der Geschichte des Glases und der allgemeinen Kulturgeschichte. In der Neuen Hütte wird die über 3000-jährige Geschichte des Glases sowie die über 300-jährige Betriebsgeschichte der Baruther Glashütte in der Standesherrschaft Solms-Baruth erzählt, die bis 1815 zu Sachsen gehörte. Im 1. OG findet sich eine Darstellung der physikalischen und chemischen Eigenschaften des Glases, die Beschreibung der Blütezeit im 19. Jahrhundert sowie der Anfänge und des Niedergangs bis zur Schließung im Jahr 1980. Auch werden Aspekte des sozialen Lebens des Arbeitermilieus behandelt. Vom Auftaktraum, der historischen Hafenstube, gelangen die Besuchenden in die imposante Ofenhalle. Dort beeindruckt die historische Einrichtung und insbesondere der Siemens-Wannenofen mit 20 Tonnen erkalteten Glases. In der Ofenhalle befindet sich auch ein Glasstudio, das den Gästen einen praktischen Einblick in die uralte Technik der manuellen Glasfertigung gewährt und das Mitmachangebot „selbst Glas blasen“ anbietet. Weitere museumspädagogische Aktionen können gebucht werden. Die Abteilung „Burger-Ausstellung“ widmet sich in der historischen Dampfschleiferei Leben und Werk von Reinhold Burger (1866-1954). Er ist der Erfinder der Thermosflasche (1903) und auch ein Pionier der Röntgentechnologie (Herstellung der ersten Röntgenröhre in Berlin im Jahr 1896). Die Burger-Ausstellung gewährt Einblicke in die Beziehungsgeschichte zwischen Glas und technischem Fortschritt (Vakuumtechnik, Dewar-Gefäße u.v.m.). Das Museum verfügt rund 5000 Objekte, darunter Trink- und andere Gläser von der Antike bis zur heutigen Studioglasbewegung. Einen wesentlichen Bestandteil bilden zudem Werkzeuge der Glasherstellung, insbesondere zur Fertigung von „Großzeug“ und Beleuchtungsglas, was sich auch in der bedeutenden Sammlung von Lampenschirmen widerspiegelt. Darüber hinaus ist die historische Überlieferung der Baruther Glashütte in einem Betriebsarchiv dokumentiert, das Akten aus dem 19. Jahrhundert mit einem Schwerpunkt auf der „VEB-Zeit“ enthält. Link für unserer aktuellen Sonderausstellung: https://www.baruther-glashuette.de/museum/sonderausstellungen/ Kontakt: Hüttenweg 20 15837 Baruth/Mark GT Glashütte Tel: 033704-9809-14 Fax: 033704-9809-22 E-Mail: info@museumsdorf-glashuette.de

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