Durchlicht, Vorderseite Holger Kupfer CC BY-NC

Beschreibung

Rundscheibe mit dem Wappen des fränkischen Adelsgeschlechts von Seckendorff. Auf gelbem Grund ein weißer Schild mit einem roten, achtförmig gebogenen Lindenzweig mit nach außen gekehrten Blättern, vier Stück auf jeder Seite. Der weiße Schild ist mit ausradiertem Rankenmuster verziert. Auf dem Schild ein hellblauer Helm mit von Silbergelb hervorgehobenen Details, darauf ein roter Turnierhut mit weißer Hermelinstulpe und noch schwach erkennbaren Hahnenfedern an der Spitze. Schild und Helm sind von roten und weißen Helmdecken umgeben. Das Mittelfeld der Scheibe ist von einem roten Rand eingefasst. Der Name Seckendorff (auch: Seckendorf) steht mit dem Ort Seckendorf bei Cadolzburg in Franken in Verbindung. Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Geschlecht im Jahr 1254 mit Heinrich von Seckendorff sowie 1259 mit den Brüdern Arnold, Burkhard und Ludwig von Seckendorff.

Objektart Glasmalerei
Maße Durchmesser: 25,5 cm
Material Mundgeblasene durchgefärbte Gläser, vorderseitig geätztes Überfangglas (rot) / Schwarzlotzeichnung, brauner Überzug, braune Lavierung, Silbergelb, radiert
Inventarnummer EFPiB-1688
Stand der Infomationen 2024-07-07 20:40:57
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Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz

Das Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz ist eine selbständige öffentlich-rechtliche Stiftung des Landes Brandenburg. Branitz ist das Alterswerk des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau. Auf Initiative der Fürstin Lucie ließ sich das Paar nach dem Verkauf seiner Standesherrschaft Muskau 1845 auf dem Familiengut Branitz nieder. Der vom Fürsten dort ab 1846 angelegte Park gilt als letzter großer Landschaftspark des 19. Jahrhunderts von internationaler Bedeutung. Das Schloss bildet den gestalterischen Mittelpunkt. Es wurde in den Jahren 1770 bis 1772 in spätbarocken Formen errichtet, später von Fürst Pückler umgebaut und beherbergt nun das Fürst-Pückler-Museum samt Dauerausstellung und authentisch eingerichteten fürstlichen Wohn- und Gesellschaftsräumen, darunter die Pückler-Callenberg-Bibliothek mit ihrem historischem Buchbestand. In den Fürstenzimmern im Obergeschoss des Schlosses ist die städtische Sammlung des international bedeutenden Cottbuser Malers Carl Blechen (1798-1840) ausgestellt.

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Glasgemäldesammlung des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau

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