Steuerruder eines Pommernkahns

Anja Bonadt CC BY-NC-SA
Anja Bonadt CC BY-NC-SA

Beschreibung

Als Pommernkahn werden hölzerne Frachtkähne bezeichnet, wie sie im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts im Bereich des Stettiner Haffs verkehrten. Sie waren zumeist mit einer Fock und drei Pfahlmasten ausgerüstet, die jeweils mit einem großen Sprietsegel getakelt waren. Die Größe des Ruders lässt erahnen, wie groß dieser Frachtkahn war.

Objektart Schiffsteil
Maße L725xB30xH375 cm
Material Holz
Inventarnummer VI 223
Stand der Infomationen 2023-10-05 23:55:03
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Binnenschifffahrtsmuseum Oderberg CC0

Dieses Objekt im Museum

Binnenschifffahrts-Museum Oderberg

Die durch Oderberg führende Handelsstraße, die Oder als bedeutender Wasserweg sowie die Vergabe des Niederlagsrechts im 13. Jh. bildeten die Grundlage regen Handels in der Region, von dem auch das Handwerk in großem Maße profitierte. In der Neuzeit bildeten Fischerei, Holzindustrie und Schiffbau neben dem Handwerk die Grundlage der Oderberger Wirtschaft, wobei der Schiffbau in der zweiten Hälfte des 19. Jh. besonders prosperierte. Das ursprünglich 1954 als Heimatstube gegründete Museum berichtet auf drei Etagen in themenbezogenen Ausstellungsräumen über die wechselvolle Geschichte Oderbergs, wobei der Schwerpunkt inzwischen auf der Binnenschifffahrt im Odergebiet liegt. Die technische Entwicklung der Schiffe des Oderraumes und ihre Besonderheiten werden an Hand von Modellen, Abbildungen und Dokumenten dargestellt. Seit 1979 liegt der 1897 gebaute Seitenraddampfer RIESA an der Alten Oder im Museumspark. Die in 2012 beginnenden Umstrukturierungs- und Baumassnahmen haben zum Ziel, die Schwerpunkte Leben an, auf und mit dem Fluss stärker zu thematisieren.

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