Fotoatelier Schubert/Just Public Domain Mark

Beschreibung

Der Urgroßvater Fürst Pücklers ist der Begründer der Branitzer Linie. Der preußische Kammerherr heiratete 1718 Henriette von Ilgen, Tochter des preußischen Staatsministers, und lebte außer in Berlin auf Gut Wolkenberg. In einer Gruft in der Wolkenberger Kirche waren die beiden begraben. An der Westwand der Gruft befand sich eine Inschrift, die sich heute im Niederlausitzer Heidemuseum in Spremberg befindet, denn Wolkenberg (sorbisch: Klěšnik) wurde 1992/93 durch den Braunkohlebergbau devastiert. Der Glockenstuhl der Kirche steht heute in Pritzen (sorbisch: Pricyn). Die beiden Glocken der Wolkenberger Kirche, die vom Ehepaar Pückler gestiftet wurden, läuten heute in dem Ort Schwarze Pumpe. Erdmann von Pückler war auch Amtshauptmann von Cottbus und Peitz. Seine Tochter Luise Henriette (1719–1783) heiratete 1738 August Franz Friedrich Graf zu Castell, und sein Sohn August Heinrich (1720–1820) 1746 Lucie Charlotte Freiin von Grote.

Objektart Gemälde
Maße Höhe: 82 cm, Breite: 60,8 cm
Material Öl auf Leinwand
Inventarnummer EFPiB-1709
Stand der Infomationen 2023-10-17 12:42:30
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Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz

Das Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz ist eine selbständige öffentlich-rechtliche Stiftung des Landes Brandenburg. Branitz ist das Alterswerk des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau. Auf Initiative der Fürstin Lucie ließ sich das Paar nach dem Verkauf seiner Standesherrschaft Muskau 1845 auf dem Familiengut Branitz nieder. Der vom Fürsten dort ab 1846 angelegte Park gilt als letzter großer Landschaftspark des 19. Jahrhunderts von internationaler Bedeutung. Das Schloss bildet den gestalterischen Mittelpunkt. Es wurde in den Jahren 1770 bis 1772 in spätbarocken Formen errichtet, später von Fürst Pückler umgebaut und beherbergt nun das Fürst-Pückler-Museum samt Dauerausstellung und authentisch eingerichteten fürstlichen Wohn- und Gesellschaftsräumen, darunter die Pückler-Callenberg-Bibliothek mit ihrem historischem Buchbestand. In den Fürstenzimmern im Obergeschoss des Schlosses ist die städtische Sammlung des international bedeutenden Cottbuser Malers Carl Blechen (1798-1840) ausgestellt.

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