Fotoatelier Schubert/Just Public Domain Mark

Beschreibung

In der intensiven Farbigkeit, der genauen Schilderung des kostbaren Kostüms und des üppigen Schmucks, den großen Reichtum der dargestellten Person zur Schau stellend, liegt der große Reiz des Bildes. Da sie leicht nach links gewendet gezeigt ist, liegt die Vermutung nahe, dass das Porträt als Gegenstück zu ihrem Gemahl entstanden ist. Die Nelke in ihrer rechten Hand verweist auf die eheliche Liebe. Die Bezeichnung auf der Rückseite des Bildes, das es sich um Ursula Katharina Reichsgräfin von Callenberg handelt (1622–1674), ist mit der Datierung des Bildes unvereinbar. Es könnte sich eher um deren Mutter, Ursula Brigitte, handeln, die Carl Christoph Burggraf zu Dohna (1592–1625), Besitzer der Standesherrschaft Muskau, heiratete.

Objektart Gemälde
Maße Höhe: 97 cm, Breite: 76,3 cm
Material Öl auf Leinwand
Inventarnummer EFPiB-1725
Stand der Infomationen 2023-10-17 12:42:05
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Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz

Das Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz ist eine selbständige öffentlich-rechtliche Stiftung des Landes Brandenburg. Branitz ist das Alterswerk des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau. Auf Initiative der Fürstin Lucie ließ sich das Paar nach dem Verkauf seiner Standesherrschaft Muskau 1845 auf dem Familiengut Branitz nieder. Der vom Fürsten dort ab 1846 angelegte Park gilt als letzter großer Landschaftspark des 19. Jahrhunderts von internationaler Bedeutung. Das Schloss bildet den gestalterischen Mittelpunkt. Es wurde in den Jahren 1770 bis 1772 in spätbarocken Formen errichtet, später von Fürst Pückler umgebaut und beherbergt nun das Fürst-Pückler-Museum samt Dauerausstellung und authentisch eingerichteten fürstlichen Wohn- und Gesellschaftsräumen, darunter die Pückler-Callenberg-Bibliothek mit ihrem historischem Buchbestand. In den Fürstenzimmern im Obergeschoss des Schlosses ist die städtische Sammlung des international bedeutenden Cottbuser Malers Carl Blechen (1798-1840) ausgestellt.

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