Porträt August Sylvius Reichsgraf von Pückler

Fotoatelier Schubert/Just Public Domain Mark

Beschreibung

Das charaktervoll gemalte Bild zeigt den Stifter der Lausitzer Linie von Pückler und Ururgroßvater von Fürst Pückler im modischen Rock, langer brauner Perücke und langem Spitzenjabot, ganz im Kleidungsstil des französischen Sonnenkönigs. Er heiratete 1682 Luise Maximiliane Reichsgräfin von Pückler. Aus der Ehe sind 12 Kinder hervorgegangen, von denen 7 frühzeitig starben. 1690 wurde August Sylvius zusammen mit seinem Bruder Carl Franz in den Reichsgrafenstand erhoben. Sechs Jahre später erwarb er die Lausitzer Güter Branitz, Kiekebusch, einen Teil des Dorfes Haasow, Groß Döbbern sowie Klein Buckow. Er lebte nie in Branitz. In Schlesien war er Herr der Herrschaften Schedlau, Lubschau, Rosnochau, sowie Landesältester der Fürstentümer Oppeln und Ratibor. Friedrich I. verlieh ihm 1708 den Orden de la Generosité.

Objektart Gemälde
Maße Höhe: 97 cm, Breite: 74 cm
Material Öl auf Leinwand
Inventarnummer EFPiB-1743
Stand der Infomationen 2023-10-17 12:36:55
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Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz

Das Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz ist eine selbständige öffentlich-rechtliche Stiftung des Landes Brandenburg. Branitz ist das Alterswerk des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau. Auf Initiative der Fürstin Lucie ließ sich das Paar nach dem Verkauf seiner Standesherrschaft Muskau 1845 auf dem Familiengut Branitz nieder. Der vom Fürsten dort ab 1846 angelegte Park gilt als letzter großer Landschaftspark des 19. Jahrhunderts von internationaler Bedeutung. Das Schloss bildet den gestalterischen Mittelpunkt. Es wurde in den Jahren 1770 bis 1772 in spätbarocken Formen errichtet, später von Fürst Pückler umgebaut und beherbergt nun das Fürst-Pückler-Museum samt Dauerausstellung und authentisch eingerichteten fürstlichen Wohn- und Gesellschaftsräumen, darunter die Pückler-Callenberg-Bibliothek mit ihrem historischem Buchbestand. In den Fürstenzimmern im Obergeschoss des Schlosses ist die städtische Sammlung des international bedeutenden Cottbuser Malers Carl Blechen (1798-1840) ausgestellt.

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