Pfauder, Wolfgang (2021) CC BY-NC-SA

Beschreibung

Arrangement aus zwei Blüten der Pfingstrose in Rot und Weiß, deren Wildart erst Anfang des 19. Jahrhunderts in Europa eingeführt wurde; dazu stachelige Distelblätter und eine Rispe mit gelben Samenständen. Formen, Farben, Texturen und Schattierungen sind detailgetreu beobachtet und in größter Natürlichkeit bis hin zu Fraßspuren an den Blättern wiedergegeben. Blumenbouquets nach der Natur in Aquarell und Gouache auf Papier oder Pergament stellte Amalie Wilmans regelmäßig auf den Berliner Akademie-Ausstellungen zwischen 1838 und 1846 aus. In der Aquarellsammlung der Königin Elisabeth befanden sich ursprünglich 44 Werke der Künstlerin aus dem Zeitraum zwischen 1839 und 1857. Der Bestand umfasste in etwa die gleiche Anzahl von Arbeiten aus den Berliner Jahren und aus der späteren Schaffensphase in Düsseldorf ab 1848. Wilmans Darstellungen von einzelnen Pflanzen und Pflanzenteilen reichen von der exakten botanischen Illustration bis zu Kompositionen von Blumensträußen und Impressionen aus Lebensräumen verschiedener Gewächse. Die Aquarelle und Gouachen waren hauptsächlich als Einzelblätter, mitunter auch paarweise oder als kleine Serien, in verschiedenen Sammlungsalben abgelegt. Seit 1945 werden 26 Blätter vermisst. Claudia Sommer Aus dem Besitz der Königin Elisabeth von Preußen, K 58 Alb. 25 Nr. 88 Signiert u. r: Amalie Wilmans. 1839.

Objektart Gouache
Maße Darstellung: Höhe: 38.00 cm Breite: 30.50 cm – Träger: Höhe: 44.00 cm Breite: 33.30 cm
Material Papier, Deckfarbe
Inventarnummer GK II (5) 3672
Stand der Infomationen 2023-10-05 23:55:03
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Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Die Hohenzollern ließen ab dem 17. Jahrhundert neben ihrer Hauptresidenz in Berlin verschiedene Schloss- und Gartenanlagen in der Havellandschaft bei Potsdam errichten. Der Gartengestalter Peter Joseph Lenné fasste im 19. Jahrhundert mehrere dieser Schloss- und Gartenensembles zu einer Kulturlandschaft zusammen, die 1990 in die UNESCO-Liste des Kulturerbes der Menschheit aufgenommen wurde. Die 1995 gegründete Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) pflegt diesen Reichtum brandenburgisch-preußischer Geschichte, betreut die Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen und macht sie auf vielfältige Weise der Öffentlichkeit zugänglich. Die SPSG ist ein Zusammenschluss der nach 1945 getrennten Schlösserverwaltungen in Potsdam und West-Berlin und knüpft an die bereits 1927 im Zuge der Vermögensauseinandersetzung mit dem Haus Hohenzollern gegründete preußische Schlösserverwaltung an. Derzeit verwaltet die SPSG über 150 historische Bauwerke sowie rund 800 Hektar Gartenanlagen. Über 30 Häuser aus fünf Jahrhunderten mit ihren hochkarätigen Kunstsammlungen sind der Öffentlichkeit regelmäßig zugänglich. Dazu gehören in Potsdam u.a. das Schloss Sanssouci, die Bildergalerie, das Neue Palais und Schloss Charlottenhof im Park Sanssouci sowie das Marmorpalais und Schloss Cecilienhof im Potsdamer Neuen Garten. In Berlin betreut die SPSG Schloss und Garten Charlottenburg, Jagdschloss Glienicke, Schloss Schönhausen und die Pfaueninsel. Hinzu kommen die märkischen Schlösser Rheinsberg, Königs Wusterhausen, Caputh und Paretz sowie das Schlossmuseum Oranienburg.

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