Mühle Rüningen Braunschweig

CC BY-NC-SA
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Beschreibung

Der ovale Mehlsackanhänger aus Pappe ist mit schwarzer Schrift bedruckt. Im Hintergrund ist das Denkmal des Braunschweiger Löwens zu sehen, das noch heute auf dem Burgplatz steht. In einem Feld ist mit „Weizenbrotmehl“ das Produkt genannt. Zur näheren Bestimmung steht darüber „Type 2800“. Unter dem Denkmalssockel ist Raum, die Nummer der Mahlpost einzutragen. Hier ist die Ziffernfolge 31242 eingestempelt. Als Banderole am unteren Rand ist die Firma genannt. Die Mühle Rüningen AG geht zurück auf einen mittelalterlichen Mühlenstandort an dem Ocker und produziert noch heute für den überregionalen Markt. Der Mühlenbauer Gottlieb Luther erwarb 1878 die Mühle als Probebetrieb für neu entwickelte Maschinen. Es war der erste Einsatzort der fabrikationsmäßig hergestellten Plansichter. In den 1880ern kam es zur Partnerschaft mit Berkenbusch und mehreren Umbenennungen. 1898 kam es zur Umwandlung in eine Aktiengesellschaft. Die Produkte der Mühle wurden unter dem Namen „Goldstaub“ vermarktet. Durch Erweiterungen, Investitionen in neue Technik und auch der Silobauten entwickelte sich der Mühlenstandort zur großen Industriemühle mit eigenem Bahnanschluss. 2014 übernahmen die Südhannoverschen Mühlenwerke GmbH die Mühle.

Objektart Mehlsackanhänger
Maße 8,00 x 5,70 cm
Material Pappe
Inventarnummer 5 SAH/O 001
Stand der Infomationen 2023-12-11 11:30:10
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Historische Mühle von Sanssouci CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Historische Mühle von Sanssouci

Historische Mühle von Sanssouci und Mühlen-Archiv Die Historische Mühle von Sanssouci ist ein produzierendes technisches Museum und gehört zur UNESCO-Welterbestätte der Schlösser und Parks von Potsdam. Der Windmühlenstandort geht bis auf das Jahr 1738 zurück, als eine erste Mühle in Betrieb genommen wurde. Sie diente, wie die ihr nachfolgende, zwischen 1787-91 gebaute Galerieholländerwindmühle als Getreidemühle. Der Mahlbetrieb endete 1858 und bereits 1861 wurde die Mühle zum Denkmal erklärt. Die Holländerwindmühle brannte in den letzten Kriegstagen 1945 aus und wurde zwischen 1983-93 mit dem Ziel einer musealen Nutzung neu errichtet. In den unteren Böden im gemauerten Turm der Windmühle befindet sich die Dauerausstellung, die sich u. a. mit der Geschichte der Windmühlen im 18. und 19. Jahrhundert und der Geschichte der Historischen Mühle beschäftigt. Die Böden im darüber liegenden hölzernen Achtkant dienen der Getreideverarbeitung mittels Mühlentechnik des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Die Historische Mühle wird gemeinsam mit dem Mühlen-Archiv von der Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V. betrieben. Das Mühlen-Archiv pflegt das in den 1990er Jahren entstandene Standortverzeichnis aller vorhandenen Mühlenstandorte Berlin-Brandenburgs und darüber hinaus. Es bewahrt Bildmaterial, Schriftgut und Objekte zu allen mühlenbezogenen Themen.

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Typologisierung des Mehls nach der Ascheskala von Karl Mohs

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