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Beschreibung

Blau dominiert als Farbe bei dem ovalen Sackanhänger. In oberen Drittel ist eine Sonnenaufgangsszene mit der Silhouette von je drei Kornähren zu jeder Seite. In weißen Buchstaben folgt darunter die Mehlbezeichnung „Bestes Roggenmehl Hausbacken“ und im unteren Drittel findet sich die Angabe zur Mühle mit „G. Morgenroth Kunstmühle Hettstedt-Stadtilm.“ Im 16. Jahrhundert entstand die Wassermühle in Hettstedt. Die Bezeichnung als Kunstmühle deutet auf die Ingenieurskunst und sicher auch auf den Gebäudekomplex aus Fachwerk hin. Die Mühle ist seit 1732 im Besitz der Familie Morgenroth. Bis 1892 trieben fünf Wasserräder die Mühle an. Abgelöst wurden sie von einer Lokomobile und später durch einen Dieselmotor. Seit 1901 wird bis heute Strom durch eine 80W Turbine gewonnen. 1972 wurde die Familie enteignet. 1989 verarbeitete die Mühle täglich 40 t Roggen und 20 t Weizen. Nach der Übernahme durch die Treuhand 1990 kam es zunächst nicht zu einer Einigung über die Rückübertragung an die Familie. Die Treuhand verkaufte die Anlage der Roggenmühle und andere Maschinenteile. Nach der Rückübertragung stellte die Mühle auf die Senfproduktion und den Tourismus um. Die Mühle wird in 9. Generation der Familie Morgenroth geführt.

Objektart Mehlsackanhänger
Maße 8,50 x 7,00 cm
Material Pappe
Inventarnummer 5 SAH/O 001
Stand der Infomationen 2023-12-11 12:33:09
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Historische Mühle von Sanssouci CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Historische Mühle von Sanssouci

Historische Mühle von Sanssouci und Mühlen-Archiv Die Historische Mühle von Sanssouci ist ein produzierendes technisches Museum und gehört zur UNESCO-Welterbestätte der Schlösser und Parks von Potsdam. Der Windmühlenstandort geht bis auf das Jahr 1738 zurück, als eine erste Mühle in Betrieb genommen wurde. Sie diente, wie die ihr nachfolgende, zwischen 1787-91 gebaute Galerieholländerwindmühle als Getreidemühle. Der Mahlbetrieb endete 1858 und bereits 1861 wurde die Mühle zum Denkmal erklärt. Die Holländerwindmühle brannte in den letzten Kriegstagen 1945 aus und wurde zwischen 1983-93 mit dem Ziel einer musealen Nutzung neu errichtet. In den unteren Böden im gemauerten Turm der Windmühle befindet sich die Dauerausstellung, die sich u. a. mit der Geschichte der Windmühlen im 18. und 19. Jahrhundert und der Geschichte der Historischen Mühle beschäftigt. Die Böden im darüber liegenden hölzernen Achtkant dienen der Getreideverarbeitung mittels Mühlentechnik des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Die Historische Mühle wird gemeinsam mit dem Mühlen-Archiv von der Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V. betrieben. Das Mühlen-Archiv pflegt das in den 1990er Jahren entstandene Standortverzeichnis aller vorhandenen Mühlenstandorte Berlin-Brandenburgs und darüber hinaus. Es bewahrt Bildmaterial, Schriftgut und Objekte zu allen mühlenbezogenen Themen.

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