Wimpel Rotary Club Kloster Zinna

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Beschreibung

Wimpel - blau/weiß Der Wimpel ist eingefasst in eine blaue Kordel, die gleichzeitig als Aufhängung dient. Schriftzug "Rotary Club Kloster Zinna" stilisierte Abbildung in blau vom Kloster Zinna (gotische Staffelgiebel) In der Sonderausstellung "Macht-der-Gefühle" kann das Objekt die Emotion "Nostalgie" beschreiben. Der Rotary Club ist ein Service Club in Teltow-Fläming und unterstützt soziale und kulturelle Projekte. Eine Objekt, der Sammlung des Museum Baruther Glashütte (Hochzeitsschale J. Schulz, 19. Jh.) konnte durch die Untertützung des RC Kloster Zinna angeschafft werden. Objektgruppentext in der Austellung "Mächtige Gefühle", 2022: Zuneigung – «Gefühl des Wohlwollens» Viele «starke Gefühle» wie Liebe und Vertrauen gründen auf Zuneigung. Der Eigentümer ist der Skulptur «Kleine Fee» zugeneigt. Sie hat für ihn eine tröstliche Ausstrahlung. Das Gefühl einer «warmen Neigung» ist häufig verborgen und unausgesprochen. Es mag aber auch in den öffentlichen Raum treten und eine politische Dimension gewinnen. Eine solche kollektive Gefühlslage lässt sich erkennen in einem Abzeichen der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft (DSF). Die 1947 gegründete Massenorganisation sollte die deutsch-russische Verständigung nach dem Weltkrieg befördern und zählte 1989 6,4 Mio. Mitglieder! Eine vertrauensbildende Maßnahme auf lokaler Ebene sind Städtepartnerschaften. Die Stadt Baruth/Mark unterhält solche zu Murun in der Mongolei und zu Büren in Westfalen. Auch Vereine und Clubs zeugen von gegenseitiger Zuneigung ihrer Mitglieder. 1 Kleine Fee, Holzskulptur, Karen Bolduan, 2005*; 2 Schale «210 Jahre Stadtgründung Murun», um 2017; 5 Anstecknadel «DSF», um 1970; 3 Mongolian Suite # 1 „WOLKEN“, Pastell/Kohle, Karsten Wittke, 2021*; 4 Wimpel, Rotary Club Kloster Zinna, um 1995; *Leihgaben

Objektart Wimpel
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Material Acrylfaser
Inventarnummer 220013
Stand der Infomationen 2023-10-05 23:55:03
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Museum Baruther Glashütte CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Museum Baruther Glashütte

Das Museum Baruther Glashütte ist spezialisiert auf Glas- und Technikgeschichte. Es ist ein authentischer Standort der Industriekultur in der Werkssiedlung Baruther Glashütte, die seit 1716 entstanden ist. Die Museumsgebäude „Neue Hütte“ (Bj. 1861), Dampfschleiferei (Bj. 1894) und „Haus am Hüttenbahnhof“ (Bj. 1875) sind Einzeldenkmale und Teil eines Ensembles aus über 30 Gebäuden, die selbst als Exponate zu werten sind. Im Museum in der Neuen Hütte wird die über 3000jährige Geschichte des Glases und die 300jährige Betriebsgeschichte der Baruther Glashütte (bis 1815 sächsisch) erzählt. Im 1. OG findet sich eine Darstellung der physikalischen und chemischen Eigenschaften des Glases, die Beschreibung der Blütezeit im 19. Jahrhundert sowie der Anfänge und des Niedergangs bis zur Schließung im Jahr 1980. Auch werden Aspekte des sozialen Lebens des Arbeitermilieus behandelt. Vom Auftaktraum, der historischen Hafenstube, gelangen die Besuchenden in die imposante Ofenhalle. Dort beeindruckt die historische Einrichtung und insbesondere der Siemens-Wannenofen mit 20 Tonnen erkalteten Glases. In der Ofenhalle findet sich auch ein Glasstudio, das den Gästen einen praktischen Einblick in die uralte Technik der manuellen Glasfertigung gewährt. Eine Glasmacherin arbeitet an einem modernen elektrisch befeuerten Studioofen. Neben dem Mitmachangebot „selbst Glas blasen“ finden sich im Museum in der Neuen Hütte auch verschiedene hands-on-Stationen, Filme und der Parcours einer Museumsrallye. Die Abteilung „Burger-Ausstellung“ widmet sich in der historischen Dampfschleiferei Leben und Werk von Reinhold Burger (1866-1954). Der gebürtige Glashütter ist der Erfinder der Thermosflasche und auch ein Pionier der Röntgentechnologie. Die „Burger-Ausstellung“ gewährt somit Einblicke in die Beziehungsgeschichte zwischen Glas und technischem Fortschritt und hat mit einer Vakuumpumpe vor dem historischen Aggregat auch eine museumspädagogische Versuchsstation. Das Museum Baruther Glashütte zeigt regelmäßig Sonderausstellung zu Themen der Geschichte des Glases und der allgemeinen Kulturgeschichte. Das Museum ist Mit-Initiator einer Initiative, die erfolgreich der manuellen Glasfertigung von mundgeblasenem Hohl- und Flachglas den Unesco-Status des Immateriellen Kulturerbes verschafft hat. Das Museum verfügt über eine Sammlung zur Sozial-, Technik- und Kunstgeschichte des Glases. Trink- und andere Gläser von der Antike bis zur heutigen Studioglasbewegung bilden einen Teil der etwa 5000 Objekte umfassenden Sammlung. Wesentlicher Bestandteil der Sammlung sind Werkzeuge der Glasherstellung, insbesondere solche zur Fertigung von „Großzeug“ und Beleuchtungsglas. Entsprechend gewichtig ist auch die Sammlung von Lampenschirmen. Weiterhin verwahrt das Museum einen Bestand von Briefbeschwerern und von Jasper-Ware. Die historische Überlieferung der Baruther Glashütte findet sich auch dokumentiert in einem Betriebsarchiv das ca. 50 laufende Meter umfasst mit Akten vom 19. Jahrhundert und einem Schwerpunkt der „VEB-Zeit“. Link für die Online-Ausstellug unserer aktuellen Sonderausstellung: https://ex.musdig.org/Werksiedlungen

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