Mongolian Suite #1 "WOLKEN"
Beschreibung
Ein Bild mit lila Wolken und mongolischer Hügellandschaft. Das Objekt wird gezeigt in der Sonderausstellung "Macht der Gefühle" und dort der Emotion "Zuneigung" zugeordnet. Karsten Wittke schuf das Werk im Jahr 2021. Objektgruppentext in der Austellung "Mächtige Gefühle", 2022: Zuneigung – «Gefühl des Wohlwollens» Viele «starke Gefühle» wie Liebe und Vertrauen gründen auf Zuneigung. Der Eigentümer ist der Skulptur «Kleine Fee» zugeneigt. Sie hat für ihn eine tröstliche Ausstrahlung. Das Gefühl einer «warmen Neigung» ist häufig verborgen und unausgesprochen. Es mag aber auch in den öffentlichen Raum treten und eine politische Dimension gewinnen. Eine solche kollektive Gefühlslage lässt sich erkennen in einem Abzeichen der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft (DSF). Die 1947 gegründete Massenorganisation sollte die deutsch-russische Verständigung nach dem Weltkrieg befördern und zählte 1989 6,4 Mio. Mitglieder! Eine vertrauensbildende Maßnahme auf lokaler Ebene sind Städtepartnerschaften. Die Stadt Baruth/Mark unterhält solche zu Murun in der Mongolei und zu Büren in Westfalen. Auch Vereine und Clubs zeugen von gegenseitiger Zuneigung ihrer Mitglieder. 1 Kleine Fee, Holzskulptur, Karen Bolduan, 2005*; 2 Schale «210 Jahre Stadtgründung Murun», um 2017; 5 Anstecknadel «DSF», um 1970; 3 Mongolian Suite # 1 „WOLKEN“, Pastell/Kohle, Karsten Wittke, 2021*; 4 Wimpel, Rotary Club Kloster Zinna, um 1995; *Leihgaben
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| Pastell/Kohle, Pigmente auf Pappe | |
| KW-LG-01 | |
| 2025-02-05 21:23:49 | |
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Details und verwandte Objekte
Einordnung
Schlagworte
Dieses Objekt im Museum
Das Museum Baruther Glashütte ist spezialisiert auf Glas- und Technikgeschichte. Es ist ein authentischer Standort der Industriekultur in der Werkssiedlung Baruther Glashütte, die seit 1716 entstanden ist. Die Museumsgebäude „Neue Hütte“ (Bj. 1861), Dampfschleiferei (Bj. 1894) und „Haus am Hüttenbahnhof“ (Bj. 1875) sind Einzeldenkmale und Teil eines Ensembles aus über 30 Gebäuden, die selbst als Exponate zu werten sind. Das Museum ist Mit-Initiator einer Initiative, die 2023 erfolgreich der manuellen Glasfertigung von mundgeblasenem Hohl- und Flachglas den UNESCO-Status des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit verschafft hat und zeigt regelmäßig Sonderausstellungen zu Themen der Geschichte des Glases und der allgemeinen Kulturgeschichte. In der Neuen Hütte wird die über 3000-jährige Geschichte des Glases sowie die über 300-jährige Betriebsgeschichte der Baruther Glashütte in der Standesherrschaft Solms-Baruth erzählt, die bis 1815 zu Sachsen gehörte. Im 1. OG findet sich eine Darstellung der physikalischen und chemischen Eigenschaften des Glases, die Beschreibung der Blütezeit im 19. Jahrhundert sowie der Anfänge und des Niedergangs bis zur Schließung im Jahr 1980. Auch werden Aspekte des sozialen Lebens des Arbeitermilieus behandelt. Vom Auftaktraum, der historischen Hafenstube, gelangen die Besuchenden in die imposante Ofenhalle. Dort beeindruckt die historische Einrichtung und insbesondere der Siemens-Wannenofen mit 20 Tonnen erkalteten Glases. In der Ofenhalle befindet sich auch ein Glasstudio, das den Gästen einen praktischen Einblick in die uralte Technik der manuellen Glasfertigung gewährt und das Mitmachangebot „selbst Glas blasen“ anbietet. Weitere museumspädagogische Aktionen können gebucht werden. Die Abteilung „Burger-Ausstellung“ widmet sich in der historischen Dampfschleiferei Leben und Werk von Reinhold Burger (1866-1954). Er ist der Erfinder der Thermosflasche (1903) und auch ein Pionier der Röntgentechnologie (Herstellung der ersten Röntgenröhre in Berlin im Jahr 1896). Die Burger-Ausstellung gewährt Einblicke in die Beziehungsgeschichte zwischen Glas und technischem Fortschritt (Vakuumtechnik, Dewar-Gefäße u.v.m.). Das Museum verfügt rund 5000 Objekte, darunter Trink- und andere Gläser von der Antike bis zur heutigen Studioglasbewegung. Einen wesentlichen Bestandteil bilden zudem Werkzeuge der Glasherstellung, insbesondere zur Fertigung von „Großzeug“ und Beleuchtungsglas, was sich auch in der bedeutenden Sammlung von Lampenschirmen widerspiegelt. Darüber hinaus ist die historische Überlieferung der Baruther Glashütte in einem Betriebsarchiv dokumentiert, das Akten aus dem 19. Jahrhundert mit einem Schwerpunkt auf der „VEB-Zeit“ enthält. Link für unserer aktuellen Sonderausstellung: https://www.baruther-glashuette.de/museum/sonderausstellungen/ Kontakt: Hüttenweg 20 15837 Baruth/Mark GT Glashütte Tel: 033704-9809-14 Fax: 033704-9809-22 E-Mail: info@museumsdorf-glashuette.de

