Gefahrenschalter Kino "Uckermärkischen Lichtspiele"

kienzle | oberhammer CC BY-NC-SA

Beschreibung

Grüne hochrechteckige Metalltafel mit Sichtfenster, dahinter vor weißem Hintergrund rot verblichener Schriftzug: " Bei Gefahr Aus", darunter schwarzer Drehschalter mit Griff und rundem Knauf, links "Aus", rechts "Ein", darunter schwarzes Metallschild "VEB KinoTechnik Berlin". Über 80 Jahre fungierte das "Haus Uckermark" als Kinosaal: Schon seit 1911 wurden im Hotel Reichshalle regelmäßig Filme gezeigt. Zunächst firmierte der Saal unter dem Namen „Angermünder Lichtspiele“, seit 1921 „Reichshallenlichtspiele“. 1935 wurde ein Kinosaal mit ansteigenden Sitzreihen und fest installierter Kinotechnik eingerichtet. Anfang der 1990er Jahre wurde die Ausstattung des Kinos teilweise erneuert.1992 wurden die "Uckermärkischen Lichtspiele", wie das Haus in dieser Zeit hieß, geschlossen. Nach der Schließung des Kinos sammelten Mitglieder des Heimatvereins auch Teile der technischen Ausrüstung und damit Gegenstände, die Kinobesucher üblicherweise nicht zu sehen bekamen.

Objektart Filmvorführung
Maße 21,3 x 14,8 cm x 0,8 cm
Material Metall, Kunststoff
Inventarnummer MA00383
Stand der Infomationen 2023-10-05 23:55:03
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Museum Angermünde CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Museum Angermünde

1913 entstand als Gründung des „Vereins für Heimatkunde Angermünde“ ein Heimatmuseum. Neben Spenden von den Handwerkerinnungen und Kirchengemeinden bilden von Beginn an archäologische Funde aus dem gesamten Gebiet des Altkreises Angermünde einen Sammlungsschwerpunkt. Seit 2005 ist das Heimatmuseum mit dem 1974 entstandenen Literaturmuseum „Ehm Welk“ vereint. Der vor allem durch seinen Roman „Die Heiden von Kummerow“ bekannte Schriftsteller wurde 1884 im Angermünder Ortsteil Biesenbrow geboren und starb 1966 in Bad Doberan. In der neuen Ausstellung des Museums am neuen Standort im Stadtzentrum von Angermünde liefern Zitate und Bilder aus den Werken von Ehm Welk den „roten Faden“ zwischen den einzelnen Themen. Neben den umfangreichen heimatkundlichen und archäologischen Sammlungen verfügt das Museum über eine wertvolle Regionalbibliothek, Nachlässe des Bildhauers Albert Manthe und anderer Künstler, ein Bildarchiv, Karten und Pläne.

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