Fotografie Abriss der Autobahnbrücke, Februar 2001

ERSATZ CC BY-NC-SA

Beschreibung

Während die 1936 erbaute Brücke abgerissen wird, steht die neue Autobahnbrücke bereits. Katrin Lange schreibt am 13. Juni 2000 in der „Berliner Morgenpost“ über das Bauvorhaben: „Unter den Augen der Ludwigsfelder wächst gerade das wohl ungewöhnlichste Verkehrsprojekt des Landes Brandenburg. Die Autobahn, die auf einem Betonwall mitten durch das Zentrum von Ludwigsfelde führt und die Stadt in zwei Teile zerschneidet, soll aufgebockt werden. Dazu wird sie auf einer Länge von 330 Meter auf 40 Stelzen gehoben. Die durchschnittliche Höhe liegt dann bei 4,70 Meter. Direkt in der Stadt werden die Stelzen fast sieben Meter hoch sein. Dadurch werden beide Stadthälften erstmals miteinander verbunden. Denn bislang sind Ost und West nur durch ein einziges Nadelöhr, die Brücke an der Potsdamer Straße, zu erreichen. Für die neu gewonnenen Flächen unter der Autobahn hat Ludwigsfelde ehrgeizige Pläne. Hier soll eines Tages das neue Zentrum entstehen. Geplant ist, unter der Autobahn Läden anzusiedeln. Nach der jahrzehntelangen Teilung der Stadt durch den Autobahnwall könnte damit für [die Stadt] Ludwigsfelde und deren 20.000 Einwohner ein neues Zeitalter beginnen.“

Objektart Fotografie
Material Fotopapier
Inventarnummer Lud_24
Stand der Infomationen 2023-10-05 23:55:03
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Museum für Stadt und Technik Ludwigsfelde CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Museum für Stadt und Technik Ludwigsfelde

Das Museum für Stadt und Technik Ludwigsfelde (MUST) versteht sich als aktives Forum für die Geschichte und Gegenwart der Stadt Ludwigsfelde und Ihrer Ortsteile. Einen inhaltlichen Themenschwerpunkt stellt die Industriegeschichte ab 1936 dar. Auf einer Fläche von 400 m² sind Exponate und Modelle aus der Ludwigsfelder Produktion ausgestellt. Neben dem ersten W50 aus dem Jahr 1965 und dem L60 von 1988 werden Nutzfahrzeuge von Mercedes Benz ab 1991, Flugzeugmotoren von 1936 bis hin zu modernen Triebwerken präsentiert. Auch die Motorroller wie zum Beispiel der „Pitty“ aus dem damaligen Industriewerk sind in der Museumssammlung befindlich. Auf der Galerie im Obergeschoss des Hallenanbaus und weiteren Orten im Stadtraum von Ludwigsfelde veranstaltet das Museum themenspezifische Vorträge, Tagungen und Veranstaltungen mit Eventcharakter. Museumsführungen und weitere spezifische Vermittlungsangebote für verschiedene Besuchende werden durch das Museum angeboten. Das MUST ist Teil der Stadtverwaltung Ludwigsfelde und ist in das Sachgebiet Museum und Archiv eingegliedert. Zu diesem Sachgebiet gehört auch das Stadtarchiv von Ludwigsfelde. Die umfangreichen Archivbestände stehen Interessierten zur Verfügung. Für Forschungsarbeiten pflegt das Museum Kooperationen z.B. mit dem Ludwigsfelder Geschichtsverein e.V. und dem Verein „Freunde der Industriegeschichte Ludwigsfelde e.V.“.

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