Entwurf zum Kulturhaus aus der Mappe „Bildkünstlerische Konzeption“, 1972

ERSATZ CC BY-NC-SA

Beschreibung

Am Tag vor der Eröffnung am 7. Oktober 1978 schrieb Manfred Meier in der Neuen Zeit: „Die Magistrale der Stadt führt direkt auf den Platz zu, wo einst das Schloß stand, das in den letzten Kriegswochen zerstört wurde. An der gleichen Stelle erhebt sich heute ein zweckvoll-modernes Gebäude, das mit der Bezeichnung Kulturhaus recht bescheiden etikettiert ist: ein attraktiver Palast der Künste, der vom ästhetischen Eindruck und von seiner technischen Funktion her zum Schönsten gehört, was in dieser Art bei uns gebaut wurde. […] Das neue Schwedt, mittlerweile von 52.000 Einwohnern bevölkert, nimmt zum Geburtstag der Republik mit diesem Bauwerk eine Kulturstätte in Besitz, die nicht nur einem dringenden Erfordernis genügt, sondern auch als ein Beispiel Zweck und Form harmonisch einender Architektur das Stadtbild entscheidend akzentuiert.“

Objektart Entwurfszeichnung
Maße 77,4 x 109 cm
Material Papier
Inventarnummer Sch_15
Stand der Infomationen 2023-10-05 23:55:03
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Stadtmuseum Schwedt CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Stadtmuseum Schwedt

Inmitten der Altstadt in der Jüdenstraße 17 befindet sich das Stadtmuseum Schwedt/Oder. Es ist in dem ehemaligen Haus des Malermeisters Rudolph untergebracht, dass durch eine schlichte Jugendstilfassade besticht. Die Institution gehört zum Verbund der Städtischen Museen Schwedt/Oder. In der Dauerausstellung wird die Stadtgeschichte in spannenden Zeitensprüngen vorgestellt: "Der Schwedter Hocker" belegt die Siedlungsanfänge , "Die Grafen von Hohenstein und die Reformation" brachten die erste städtische Blütezeit, "Die Prinzen in Preußen und Markgrafen von Brandenburg-Schwedt" verbreiteten königliches Flair, "Aus Fischern werden Landwirte" und "Gesichter um 1900" erzählen ihre Lebensgeschichten. Neben der Dauerausstellung werden Details der Stadtgeschichte in Sonderausstellungen vorgestellt. Begleitet werden diese von abwechslungsreichen Zusatzprogrammen, die von Vorträgen über Aktionstage bis zu Exkursionen reichen. Forschungsergebnisse werden in Publikationen festgehalten. Ein Arbeitsschwerpunkt ist die Museumspädagogik.

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