Grimnitzer Glassiegel aus den 1770er Jahren

Verena Wasmuth CC BY-NC-SA
Verena Wasmuth CC BY-NC-SA

Beschreibung

Scherbe mit Marke aus hellgrünem Glas, gestempelt "-NO- / GRIM / NITZ / -7-", Innenkreis aus Linie, korrodiert. Die Marke ist im Standardwerk zum Thema dokumentiert und datiert vermutlich in die Zeit zwischen 1772 und 1778 (Friese, Glashütten in Brandenburg, 1992, Serie 75.7, S. 19). Diese Serie läuft durchgängig bis zur Ziffer "18". Damit ist bestätigt, dass in diesem Zeitfenster mindestens achtzehn Glasmacher in der Grimnitzer Hütte beschäftigt waren. Die Scherbe gelangte 2022 als Leihgabe von privat in den Bestand. Es handelt sich dabei um einen Bodenfund aus Neuglobsow. [Verena Wasmuth]

ObjektartGlasmarke
MaßeDm. innen 2,6 cm
MaterialGrünes Waldglas / ofengeformt, gestempelt
InventarnummerGM/SI/133/22
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:49
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Glasmacherhaus Neuglobsow CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Glasmacherhaus Neuglobsow

„Zwölf Geschichten vom Glas“ Es war einmal eine Waldglashütte im Örtchen Altglobsow. Es wird grünes Gebrauchsglas gefertigt. Jedoch verknappt das Holz zum Schüren der Schmelzöfen. Es folgt ein Umzug an den Dagowsee. Das ist im Jahr 1779 die Geburtsstunde von „Neu-Globsow“. Über hundert Jahre wird am Ufer des Stechlinsees Glas hergestellt. Noch heute lassen sich Spuren finden. Mit der Ausstellung im alten Haus der Glasmacher begeben sich die Besucher auf eine Zeitreise. Sie erfahren vom beschwerlichen Alltag der Leute am Stechlinsee, lassen die Kunst des Glasblasens auflodern und erkunden ein fast vergessenes Material: Waldglas.

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