Bestellersiegel mit dem Buchstaben "K"

Verena Wasmuth CC BY-NC-SA

Beschreibung

Scherbe einer Flasche mit Marke aus grünem Glas, gestempelt mit einem "K" zwischen zwei gekreuzten Zweigen, korrodiert. Es handelt sich um einen Auftragsstempel, dessen Besteller nicht ermittelt werden konnte. Eine brandenburgische Provenienz in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ist naheliegend, zumal ein sehr ähnliches Siegel mit einem "H" am ehemaligen Glashüttenstandort in Annenwalde gefunden wurde, der lediglich bis 1799 in Betrieb war (Museum für Stadtgeschichte Templin, Inv.-Nr. 00828). Dieses Fragment soll in Neuglobsow zutage gekommen sein und wurde dem Glasmacherhaus 2022 als Leihgabe von privat übergeben. [Verena Wasmuth]

ObjektartGlasmarke
MaßeDm. innen 2,6 cm
MaterialGrünes Waldglas / ofengeformt, gestempelt
InventarnummerGM/SI/211/22
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:49
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Glasmacherhaus Neuglobsow CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Glasmacherhaus Neuglobsow

„Zwölf Geschichten vom Glas“ Es war einmal eine Waldglashütte im Örtchen Altglobsow. Es wird grünes Gebrauchsglas gefertigt. Jedoch verknappt das Holz zum Schüren der Schmelzöfen. Es folgt ein Umzug an den Dagowsee. Das ist im Jahr 1779 die Geburtsstunde von „Neu-Globsow“. Über hundert Jahre wird am Ufer des Stechlinsees Glas hergestellt. Noch heute lassen sich Spuren finden. Mit der Ausstellung im alten Haus der Glasmacher begeben sich die Besucher auf eine Zeitreise. Sie erfahren vom beschwerlichen Alltag der Leute am Stechlinsee, lassen die Kunst des Glasblasens auflodern und erkunden ein fast vergessenes Material: Waldglas.

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