Scan: Binnenschifffahrts-Museum Oderberg CC BY-NC-SA
Vorderseite der Akte mit neuzeitlicher Kennung in rot und blau Scan: Binnenschifffahrts-Museum Oderberg CC BY-NC-SA

Beschreibung

Akte des Magistrats von Oderberg: Dieses Konvolut enthält Handakten des Justizrates Karl Hamburger und des Rechtsanwalts Heinrich Prinz zum Rechtsstreit der Fischergemeinde zu Oderberg wider die Zuckerfabriken Alt-Ranft und Thöringswerder. U.a. wird eine Aussetzung des Verfahrens beantragt, weil die verwittwete Frau Rittergutsbesitzer Gräfin Veronica von Hacke geb. von Flemming im Mai 1914 verstorben war.

ObjektartMagistrat
MaßeL35xB23xH2 cm
MaterialPapier, Fadenbindung
InventarnummerV 1309 S
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:49
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Binnenschifffahrts-Museum Oderberg CC0

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Binnenschifffahrts-Museum Oderberg

Die durch Oderberg führende Handelsstraße, die Oder als bedeutender Wasserweg sowie die Vergabe des Niederlagsrechts im 13. Jh. bildeten die Grundlage regen Handels in der Region, von dem auch das Handwerk in großem Maße profitierte. In der Neuzeit bildeten Fischerei, Holzindustrie und Schiffbau neben dem Handwerk die Grundlage der Oderberger Wirtschaft, wobei der Schiffbau in der zweiten Hälfte des 19. Jh. besonders prosperierte. Das ursprünglich 1954 als Heimatstube gegründete Museum berichtet auf drei Etagen in themenbezogenen Ausstellungsräumen über die wechselvolle Geschichte Oderbergs, wobei der Schwerpunkt inzwischen auf der Binnenschifffahrt im Odergebiet liegt. Die technische Entwicklung der Schiffe des Oderraumes und ihre Besonderheiten werden an Hand von Modellen, Abbildungen und Dokumenten dargestellt. Seit 1979 liegt der 1897 gebaute Seitenraddampfer RIESA an der Alten Oder im Museumspark. Die in 2012 beginnenden Umstrukturierungs- und Baumassnahmen haben zum Ziel, die Schwerpunkte Leben an, auf und mit dem Fluss stärker zu thematisieren.

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