Beschreibung
Die Akte des Magistrats von Oderberg enthält eine Handakte von Justizrat Sandberg zu Eberswalde zum Streitfall der Fischergemeinde Oderberg gegen die Zuckerfabriken Alt-Ranft und Thöringswerder in Fadenbindung. Zusätzlich ist ein Beschluss in der Akte: "Die Berufung des Klägers gegen das Urteil des königlichen Amtsgerichts zu Freienwalde a/O wird zurückgewiesen [...]" Der Fischer Friedrich Wallburg hatte geklagt, dass eine (strittige) Wiese zur Oder gehöre und die Fischerei erlaubt wäre.
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Dieses Objekt im Museum
Die durch Oderberg führende Handelsstraße, die Oder als bedeutender Wasserweg sowie die Vergabe des Niederlagsrechts im 13. Jh. bildeten die Grundlage regen Handels in der Region, von dem auch das Handwerk in großem Maße profitierte. In der Neuzeit bildeten Fischerei, Holzindustrie und Schiffbau neben dem Handwerk die Grundlage der Oderberger Wirtschaft, wobei der Schiffbau in der zweiten Hälfte des 19. Jh. besonders prosperierte. Das ursprünglich 1954 als Heimatstube gegründete Museum berichtet auf drei Etagen in themenbezogenen Ausstellungsräumen über die wechselvolle Geschichte Oderbergs, wobei der Schwerpunkt inzwischen auf der Binnenschifffahrt im Odergebiet liegt. Die technische Entwicklung der Schiffe des Oderraumes und ihre Besonderheiten werden an Hand von Modellen, Abbildungen und Dokumenten dargestellt. Seit 1979 liegt der 1897 gebaute Seitenraddampfer RIESA an der Alten Oder im Museumspark. Die in 2012 beginnenden Umstrukturierungs- und Baumassnahmen haben zum Ziel, die Schwerpunkte Leben an, auf und mit dem Fluss stärker zu thematisieren.






