Akte II 13 (1-5)
Beschreibung
Die Akte des Magistrats von Oderberg enthält: 1. Schreiben an die Fischergemeinde zu Oderberg (Zahlungsaufforderung oder Urteil) "Von Gottes Gnaden Friedrich Wilhelm König von Preussen" nach Rechtsstreit mit Fischergemeinde zu Liepe 2. Schreiben in der Streitsache der Fischergemeinde zu Oderberg wider den Königlichen Fiscus sind Zeugen vernommen worden, die Geld erhalten sollen. Schreiben vom Königl. Land und Stadtgericht 3. Restitutionsanspruch und Klagebeantwortung in der Bagatellprozeßsache der Oderberger Fischergemeinde gegen (Dirk?) Berken 4. Zwischenurteil in Sachen des Fischers Friedrich Wallburg gegen den königlichen preussischen Domainenfiscus wegen Fischereigerechtigkeit 5. Schreiben in Sachen des Bürgers Graab & Consorten als Teil der Bürgerschaft zu Oderberg gegen die dortige Fischergemeinde (Klage für Recht erkannt)
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Dieses Objekt im Museum
Die durch Oderberg führende Handelsstraße, die Oder als bedeutender Wasserweg sowie die Vergabe des Niederlagsrechts im 13. Jh. bildeten die Grundlage regen Handels in der Region, von dem auch das Handwerk in großem Maße profitierte. In der Neuzeit bildeten Fischerei, Holzindustrie und Schiffbau neben dem Handwerk die Grundlage der Oderberger Wirtschaft, wobei der Schiffbau in der zweiten Hälfte des 19. Jh. besonders prosperierte. Das ursprünglich 1954 als Heimatstube gegründete Museum berichtet auf drei Etagen in themenbezogenen Ausstellungsräumen über die wechselvolle Geschichte Oderbergs, wobei der Schwerpunkt inzwischen auf der Binnenschifffahrt im Odergebiet liegt. Die technische Entwicklung der Schiffe des Oderraumes und ihre Besonderheiten werden an Hand von Modellen, Abbildungen und Dokumenten dargestellt. Seit 1979 liegt der 1897 gebaute Seitenraddampfer RIESA an der Alten Oder im Museumspark. Die in 2012 beginnenden Umstrukturierungs- und Baumassnahmen haben zum Ziel, die Schwerpunkte Leben an, auf und mit dem Fluss stärker zu thematisieren.










