Landkarte von Brandenburg und Pommern, 1804
Beschreibung
Landkarte von Brandenburg und Pommern, die der Kartograph Franz Ludwig Güssefeld (Osterburg 1744 - 1804 Weimar) fertigte, Bestandteil eines Atlasses deutscher Landschaften. Das in diesem Jahr von Justin Bertuch begründete Geographische Institut in Weimar war ein wichtiger deutscher Kartenverlag. Die Karte ist bezeichnet "Gezeichnet von E. L. Güssefeld, Weimar / Im Verlage des Geogr: Instituts. / 1804." Rückseitig findet sich ein Aufkleber vom Vorbesitzer "Hermann Graf v. Arnim, 8022 Grünwald / Muffatstraße 7". Die Grenzen sind handkoloriert, das Blatt hat Maßstableisten unterschiedlicher Maße und eine Legende. Den Plan erhielt das Museum 2015 als Schenkung. Das ungerahmte Blatt ist stark gebräunt vom Rand her und leicht fleckig.
| Druckgrafik | |
| Blattgröße Höhe 54 cm, Breite 65,5 cm; Plattengröße: Höhe 49,3 cm, Breite 63,5 cm | |
| Kupferstich auf Bütten, mit Pinsel und Wasserfarben koloriert | |
| V 3790 S | |
| 2025-02-05 21:23:49 | |
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Dieses Objekt im Museum
Das Museum befindet sich im ehemaligen Dominikanerkloster, einer der besterhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen in Nordostdeutschland. Der gesamte Kreuzgangbereich sowie Teile des ersten Obergeschosses werden museal genutzt, Friedgarten und Refektorium außerdem für Festveranstaltungen und Konzerte. Ein moderner Galerieraum wurde 2011 im angrenzenden ehemaligen Waschhaus eröffnet. Das Kloster hat sich seit der umfassenden Sanierung 1997-1999 zu einem für die Region bedeutenden Kulturstandort entwickelt. Es vereinigt unter seinem Dach das Kulturhistorische Museum, das Historische Stadtarchiv, die Stadtbibliothek und das Veranstaltungszentrum "Kulturarche". Der Besucherservice mit Ladengalerie bietet touristische Informationen und Veranstaltungstickets. Das Museum hat aufgrund seiner weit über 100-jährigen Geschichte - trotz erheblicher Kriegsverluste - einen großen Sammlungsbestand zur Stadt- und Regionalgeschichte. Schwerpunkte bilden die Kloster- und Kirchengeschichte mit sakralen Objekten der Region und herausragenden archäologischen Funden aus dem Kloster Seehausen, die mittelalterliche Stadtentwicklung, das Zunftwesen, die Rolle Prenzlaus als preußische Garnisonsstadt und die mannigfachen Brüche in der Geschichte der Stadt sowie eine kleine Schau zum hier geborenen Maler und Goethefreund Jakob Philipp Hackert. Mehrere Sonderausstellungen jährlich und Projekte im Rahmen von "Kulturland Brandenburg" sind mehr als nur eine Ergänzung.

