Landkarte der Provinzen Brandenburg und Pommern, 1820
Beschreibung
Landkarte der Provinzen Brandenburg und Pommern, fertiggestellt 1820, herausgegeben 1821 vom Geographischem Institut in Weimar. Es handelt sich um eine Aktualisierung der 1804 herausgegebenen Güssfeldschen Karte auf die Grenzen der nach dem Wiener Kongress gebildeten Provinz-Einteilung. Mit Lengende der Regierungsbezirke, Maßstableiste und Kolorierung der Grenzen. Es trägt re. u. in der Darstellung folgende Bezeichnung: "Charte / von den / Königlichen Provinzen / Brandenburg u. Pommern. / zuerst entworfen von F. L. Güssefeld / jetz aber nach ihrem dermaligen politischen Bestande / und ihrer neuesten Eintheilung in Regierungsbezirke eingerichtet. / Weimar / Verlag des Geograph: Instituts. / 1820. Das ungerahmte Blatt wurde 2004 für das Museum erworben. Es ist leicht fleckig, hat einen Falz in der Mitte mit Einriss, sonst aber in gutem Zustand. Die Grenzen sind handkoloriert.
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Dieses Objekt im Museum
Das Museum befindet sich im ehemaligen Dominikanerkloster, einer der besterhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen in Nordostdeutschland. Der gesamte Kreuzgangbereich sowie Teile des ersten Obergeschosses werden museal genutzt, Friedgarten und Refektorium außerdem für Festveranstaltungen und Konzerte. Ein moderner Galerieraum wurde 2011 im angrenzenden ehemaligen Waschhaus eröffnet. Das Kloster hat sich seit der umfassenden Sanierung 1997-1999 zu einem für die Region bedeutenden Kulturstandort entwickelt. Es vereinigt unter seinem Dach das Kulturhistorische Museum, das Historische Stadtarchiv, die Stadtbibliothek und das Veranstaltungszentrum "Kulturarche". Der Besucherservice mit Ladengalerie bietet touristische Informationen und Veranstaltungstickets. Das Museum hat aufgrund seiner weit über 100-jährigen Geschichte - trotz erheblicher Kriegsverluste - einen großen Sammlungsbestand zur Stadt- und Regionalgeschichte. Schwerpunkte bilden die Kloster- und Kirchengeschichte mit sakralen Objekten der Region und herausragenden archäologischen Funden aus dem Kloster Seehausen, die mittelalterliche Stadtentwicklung, das Zunftwesen, die Rolle Prenzlaus als preußische Garnisonsstadt und die mannigfachen Brüche in der Geschichte der Stadt sowie eine kleine Schau zum hier geborenen Maler und Goethefreund Jakob Philipp Hackert. Mehrere Sonderausstellungen jährlich und Projekte im Rahmen von "Kulturland Brandenburg" sind mehr als nur eine Ergänzung.

